Limburger HC empfängt Samstag Mainz zum Spitzenspiel

Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) steht vor dem ersten Feld-Heimspiel im Jahr 2024. Die Elf von Trainer Stefan Döppes tritt Samstag um 16 Uhr auf der Albert-Collée-Hockeyanlage im Eduard-Horn-Park gegen den TSV Schott Mainz an. Die Partie des Tabellendritten gegen den Tabellenzweiten ist in der 2.Regionalliga Süd das Spitzenspiel des Wochenendes. Im Duell der beiden Erzrivalen gehen die Teams stets besonders motiviert zur Sache. Beide Kontrahenten sind heiß auf den direkten Wiederaufstieg.

Nur der Meister der Süd-Gruppe steigt in die dritte Liga auf. Vor dem letzten Vorrundenspieltag ist ein enger Vierkampf um Platz eins entbrannt. Spitzenreiter Eintracht Frankfurt verlor zum ersten Mal und liegt mit 15 Zählern nur noch zwei Punkte vor Mainz und drei vor Limburg und Bad Dürkheim. Das bedeutet auch, dass Samstag sowohl für die Lahnstädter wie auch die Gäste ein Remis eigentlich zu wenig ist, um die eigene Position nicht zu schwächen. Denn die Konkurrenz hat vermeintlich einfache Aufgaben vor sich. Die Eintracht ist daheim gegen den Vorletzten, SC 1880 Frankfurt II, genauso klarer Favorit, wie der Dürkheimer HC beim Frankfurter Team Sachsenhausen. Mainz konnte Limburg nach der Winterpause überholen, da die Hessen in Darmstadt patzten, während Schott bisher zwei Mal siegreich war. Stefan Döppes sieht trotz des Heimvorteils Mainz Samstag in der Favoritenrolle. „Die haben in der Pause mehrere Spieler dazubekommen, bei uns fehlen dagegen mehrere Akteure“, so der LHC-Trainer. Der angeschlagene Stammspieler Lukas Schmitt kann voraussichtlich nicht auflaufen. Auch der Siegtorschütze der Kaiserslautern-Partie, David Schneider, muss abwarten, ob es schon wieder für einen Einsatz reicht. Mit Philipp Koch ist ein weiterer Stammspieler beruflich verhindert. Mehr Wechselmöglichkeiten machen laut Döppes viel aus und von daher sieht Stefan Döppes Limburg als Außenseiter. „Ich glaube nicht, dass Eintracht Frankfurt Platz eins bis Saisonende halten wird. Bad Dürkheim und Mainz sind für mich die aktuell die am ausgeglichensten besetzten Teams“, so Limburgs Trainer. Was nicht heißt, dass er nicht Samstag mit seiner Mannschaft alles versuchen wird, den Heimvorteil gegen Mainz zu einem Sieg zu nutzen. Auf eigenem Platz spielten die Lahnstädter ja die letzten Jahre schon oft deutlich besser als auf fremden Plätzen. Was die geschossenen Tore angeht, liegen Limburg und Mainz bislang diese Runde auf Augenhöhe. Was Limburgs Trainer eher Sorgen bereiten dürfte, ist, dass Mainz die mit Abstand beste Defensive zu bieten und in sechs Spielen nur fünf Gegentore kassiert hat. Und nach dem Weggang der Routiniers Julien Collée und Kay Tomas ist die Abschlussschwäche im Sturm gerade das große Problem der heimischen Domstädter. Aber vielleicht gelingen dem erfahrenen Rückkehrer Dominic Böckling ja nach seinem Treffer in Kaiserslautern weitere Strafeckentore. Die Hockeyfans aus der Region dürfen sich jedenfalls auf eine spannende Partie freuen, nach der der Gewinner weiter gute Karten im Aufstiegsrennen behalten wird.rk

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