
Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) hat in der 2. Feldhockey-Regionalliga Süd (Gruppe West) einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Stefan Döppes setzte sich auf der Albert-Collée-Hockeyanlage gegen den TV Alzey mit 4:2 (2:1) durch und feierte damit den vierten Heimsieg in Folge. Als neuer Tabellenvierter ist der LHC nun punktgleich mit dem Drittplatzierten und hat zwei Spieltage vor Saisonende den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf fünf Punkte ausgebaut.
Gegen den gefährlichen Aufsteiger aus Rheinhessen zeigten die Gastgeber eine ihrer besten Saisonleistungen. Limburg trat als geschlossenes Team auf, kämpfte um jeden Ball und erarbeitete sich durch hohe Einsatzbereitschaft und starke Zweikampfführung die Kontrolle über die erste Halbzeit.
Nachdem Alzeys Torhüter Joshua Wiesel die erste Strafecke von Max Bommel noch entschärft hatte, verwandelte der LHC-Kapitän bereits in der 10. Minute die zweite Ecke zur verdienten Führung. Acht Minuten später erhöhte Dominic Böckling bei der dritten Limburger Strafecke mit einem strammen Flachschuss auf 2:0. Die Gäste bewiesen jedoch, warum sie als Aufsteiger eine starke Premierensaison spielen. Nils Höfling-Conradi verkürzte postwendend ebenfalls per Strafecke auf 1:2.
In einer abwechslungsreichen Partie hatten beide Mannschaften weitere Möglichkeiten. David Schneider verpasste das mögliche 3:1, auf der anderen Seite sorgten die schnellen Alzeyer Konter immer wieder für Gefahr. Nach dem Seitenwechsel verlief die Begegnung ausgeglichener. Da sowohl Limburgs Schlussmann Maxi Flick als auch sein Gegenüber Wiesel mehrfach stark reagierten, blieb das dritte Viertel torlos.

Die Entscheidung schien schließlich im Schlussabschnitt zu fallen. Bei der vierten Limburger Strafecke wurde ein Schuss von Max Bommel zum 3:1 ins Tor abgefälscht. Als David Schneider wenig später im Schusskreis gefoult wurde, verwandelte Lukas Schmitt den fälligen Siebenmeter neun Minuten vor dem Ende sicher zum 4:1.
Doch Alzey gab sich nicht geschlagen. Christian Hannemann verkürzte in der 53. Minute auf 2:4, und nachdem Lukas Schmitt wegen Meckerns eine Zeitstrafe erhielt, drängten die Gäste mit aller Macht auf den Anschluss. Die Limburger Defensive stemmte sich jedoch mit großem Einsatz gegen die Schlussoffensive und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu.
„Über 60 Minuten hatten wir mehr vom Spiel, die gefährlicheren Chancen und waren deshalb verdienter Sieger“, bilanzierte LHC-Trainer Stefan Döppes.
LHC: Flick, Jeuck, Böckling (1 Tor), Lars Schmitt, Faustmann, Predikant, Moritz Müller, Lukas Schmitt (1), Bommel (2), Simeon Schneider, Musgad, David Schneider, Mittler, Julius Müller, Sietzke, Kremers. rk
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