Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) hat sich am vergangenen Wochenende erstmals seit dem ersten Spieltag der Saison auf einen Nichtabstiegsplatz in der 2. Regionalliga Süd (Gruppe West) vorgearbeitet. Damit das so bleibt, wollen die Lahnstädter am Samstag um 16 Uhr auf der Albert-Collée-Hockeyanlage im Eduard-Horn-Park den vierten Heimsieg in Serie feiern.
Zu Gast ist mit dem TV Alzey der aktuelle Tabellendritte. Im Hinspiel musste sich Limburg noch deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Seitdem hat sich jedoch einiges verändert. Während der überraschend starke Aufsteiger aus Rheinhessen zuletzt etwas von seinem vermeintlich sicheren Platz im oberen Tabellendrittel zehrte, präsentierte sich der LHC nach der Winterpause stark verbessert. Von Platz acht aus starteten die Hessen ihre Aufholjagd und konnten inzwischen bereits drei Mannschaften hinter sich lassen.
Drei Spieltage vor Saisonende ist hinter dem voraussichtlichen Meister Bad Dürkheim allerdings noch alles offen. Limburg liegt lediglich drei Punkte hinter Rang drei, hat aber gleichzeitig auch nur drei Zähler Vorsprung auf Schlusslicht Bad Kreuznach. Da aktuell von zwei Absteigern ausgegangen werden muss, zählt für die Lahnstädter jeder Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.
LHC-Trainer Stefan Döppes erwartet einen hochmotivierten Gegner: „Alzey braucht aufgrund des schmelzenden Vorsprungs auf die Abstiegsplätze ebenfalls dringend wieder einen Sieg. Sie werden entsprechend konzentriert und engagiert auftreten.“
Personell muss Limburg jedoch einige Ausfälle verkraften. Mit Stammtorwart Nils Jonas sowie Moritz Nebgen, Anton Schütt, Finnjan Dick und Julius Petersen fehlen mehrere wichtige Spieler. Hinter dem Einsatz von Sturmroutinier David Schneider steht aufgrund einer Verletzung zudem noch ein Fragezeichen.
Trotzdem blickt Döppes optimistisch auf die Partie: „Alzey spielt sehr körperlich und intensiv. Das liegt uns meistens weniger als technisch starke Gegner. Wir werden uns taktisch darauf einstellen und erneut versuchen, über eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Erfolg zu kommen. Für mich ist es ein 50:50-Spiel, das wir aber gewinnen wollen.“
Der Trainer sieht seine Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel deutlich weiter: „Damals haben wir wahrscheinlich unsere schwächste Saisonleistung gezeigt, was allerdings auch durch die Stärke des Gegners erzwungen wurde. Inzwischen sind wir deutlich stabiler geworden und haben mehr Struktur in unser Spiel gebracht. Es hat einfach etwas Zeit gebraucht, die jungen Spieler zu integrieren und den Umbruch zu bewältigen. Deshalb bin ich trotz der Ausfälle zuversichtlich, dass wir auch am Samstag etwas holen können.“rk
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