Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) möchte am vorletzten Spieltag der 2. Feldhockey-Regionalliga Süd den Klassenverbleib in der West-Gruppe endgültig sichern. Dafür würde den Lahnstädtern am Samstag (17.30 Uhr) auf der Bernd-Martin-Hockey-Anlage beim Tabellenvorletzten TFC Ludwigshafen ein Sieg sicher reichen.
Theoretisch könnte sogar ein Unentschieden genügen. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass Schlusslicht TSV Sachsenhausen zeitgleich beim bereits als Meister und Aufsteiger feststehenden Spitzenreiter Bad Dürkheim nicht gewinnt oder die Begegnung zwischen Bad Kreuznach und Darmstadt keinen Remis-Ausgang nimmt. Auf fremde Hilfe möchte sich LHC-Trainer Stefan Döppes jedoch nicht verlassen. Sein Team will den Ligaverbleib aus eigener Kraft perfekt machen.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Abstieg am kommenden Wochenende endgültig abhaken und uns das letzte Heimspiel entspannt und ohne Stress verdienen“, betont Döppes. Dann könnte der LHC ohne Druck in das Saisonfinale gegen den Dürkheimer HC gehen.
Der TFC Ludwigshafen zählt neben dem TSV Sachsenhausen bislang zu den größten Verlierern der Rückrunde. Nach Angaben von Döppes haben zuletzt mehrere langjährige Leistungsträger pausiert. Seit mehr als einem Monat wartet die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz auf einen Sieg und ist dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Dennoch rechnet der Limburger Trainer damit, dass im letzten Heimspiel des TFC noch einmal der eine oder andere erfahrene Spieler zurückkehren wird, da für die Gastgeber viel auf dem Spiel steht.
Obwohl der LHC in den vergangenen Jahren häufig auswärts Probleme hatte, spricht die aktuelle Form klar für die Lahnstädter. Mit fünf Siegen aus sieben Spielen im Jahr 2026 hat sich die Mannschaft stabilisiert und präsentiert sich als eingeschworene Einheit.
„Wir sind mittlerweile so stabil in unserer Grundstruktur, dass wir auch ein schwieriges Auswärtsspiel wie dieses gewinnen können“, sagt Döppes.
Personell müssen die Limburger im letzten Auswärtsspiel der Saison auf David Schneider, Anton Schütt, Christian Predikant und Lars Schmitt verzichten. Dafür kehren Finn Mourik, Finnjan Dick sowie Stammkeeper Nils Jonas in den Kader zurück. rk
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