Limburger HC beendet Runde trotz guter Leistung mit 3:8-Niederlage bei Vizemeister Mainz

Hockey. Der Limburger Hockey-Club hat die Hallenrunde der 1. Regionalliga mit einer 3:8(2:2)-Niederlage beim TSV Schott Mainz beendet. Der LHC beendete die Runde auf dem vierten Südgruppen-Tabellenplatz. Mainz überholte noch den ASV München und wurde somit Vizemeister. Der HG Nürnberg reichte ein 4:4 in eigener Halle gegen München, um Meister zu werden und die direkte Rückkehr in die 2. Bundesliga zu schaffen. Limburg spielte in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt auch ohne die erkrankten David Schneider und Armin Juncker deutlich besser, als es das nackte Endergebnis aussagt. „Wir hatten auch in der zweiten Halbzeit genauso viele Chancen wie der Gegner. Wir brauchen einfach nur noch zu viele Chancen“, lautete LHC-Trainer Stefan Döppes` Fazit. In der gut gefüllten Otto-Schott-Sporthalle sahen die Zuschauer eine packende Begegnung zweier motivierter Gegner auf Augenhöhe. Mainz hatte noch die kleine Hoffnung, durch einen zweistelligen Sieg Nürnberg noch abfangen zu können. Auch Limburg wollte die Runde mit einer guten Leistung abschließen und konnte an den starken Heimauftritt gegen Nürnberg anknüpfen. Die niveauvolle erste Hälfte mit Chancen gleichermaßen hüben wie drüben endete mit einem verdienten 2:2-Remis. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff brachte Lukas Schmitt die Limburger Mannschaft dann zum dritten Mal in Führung. Es sollte aber aus Sicht der Auswärtsteams leider der letzte Treffer an diesem Abend bleiben. „Ich sage nicht, dass die Schiedsrichter gegen uns gepfiffen haben, aber sie haben keine gute Figur abgegeben“, so Döppes. Als spielentscheidend sah der Limburger Trainer eine Zeitstrafe gegen Keeper Niklas Müller an. Denn diese war mit einer Strafecke verknüpft, bei der der LHC ohne Torhüter im Kasten chancenlos war. Während dieser Zeitstrafe traf Mainz dann noch einmal und zog auf 6:3 davon. „Das war dann einfach die Vorentscheidung“, denkt Döppes. Seine Jungs hätten dann noch einmal alles versucht, aber Mainz habe gut verteidigt und Limburg seine Chancen einfach nicht reingemacht. Mainz nutzte der Sieg dann aber auch nicht mehr viel, da Nürnberg Platz eins sicher nach Hause brachte. Döppes lobte sein Team für seinen Einsatz und eine wirklich gute Spielanlage. „Junge Spieler wie Anton Schütt oder Finn Mourik sind während der Saison deutlich besser geworden. Ich bin da guter Dinge, dass wir nächste Runde in der Regionalliga eine wesentlich bessere Rolle spielen können“, betonte Döppes. Limburg: Niklas Müller, Collée, Max Müller (2), Schütt, Polk, Lukas Schmitt (1), Jakob Schneider, Lars Schmitt, Flick, Mourik, Jonas.rk

 

.

Teile diesen Beitrag

Kommentar schreiben