Limburger HC enttäuscht mit 2:7 in Mainz/Lahnstädter überwintern durch Schlappe auf Abstiegsplatz

Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) hat in der 1. Feldhockey-Regionalliga Süd das letzte Pflichtspiel für 2022 beim TSV Schott Mainz überraschend hoch mit 2:7(1:2) verloren. Nun muss die Elf von Interimstrainer Stefan Döppes aufpassen, nicht wie in der Vorsaison tief im Abstiegskampf zu versinken. Denn die Lahnstädter gehen nur als Vorletzter in die sechsmonatige Winterpause und somit nach aktuellem Stand auf einem Abstiegsplatz. Das, weil direkte Konkurrenten am Wochenende punkteten. Der HTC Würzburg siegte überraschend 3:2 in Hanau und Aufsteiger TFC Ludwigshafen bei Schlusslicht Rot-Weiß München gar 6:2. Durch die sieben Gegentore in Mainz hat Limburg nun auch noch die schwächste Tordifferenz aller acht Süd-Gruppenteams. Entschieden oder verloren ist aber nach fünf von 14 Spieltagen noch nichts. Bis Platz zwei ist für die heimischen Domstädter immer noch alles drin. Beim LHC kommt der Leistungseinbruch zu einem ungünstigen Zeitpunkt direkt vor der Winterpause. Von daher müssen die Limburger aufpassen, dass sie jetzt nicht wieder in eine Negativspirale geraten, sondern fokussiert am Ball bleiben. Der Klassenverbleib ist nach wie vor aus eigener Kraft zu schaffen und auch realistisch, da andere Teams wie Rot-Weiß München oder Würzburg keineswegs besser sind. Eine Halbzeit lang hat es der LHC in Mainz bewiesen, dass er auf gutem Regionalliganiveau mithalten kann. Schott Mainz, das gegen Limburg stets besonders motiviert scheint, ging zwar blitzschnell nach sieben Minuten durch Simon Jacob und Len Lucas mit 2:0 in Führung, doch der Gast ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Der LHC spielte konzentriert weiter und wurde dafür in einer ausgeglichenen ersten Hälfte in der 18. Minute durch ein Strafecken-Anschlusstor des formstarken Armin Juncker belohnt. Der LHC bejubelte gar den Ausgleich, doch hatten die Unparteiischen vor Julien Collées Schuss ein Fußspiel im Kreis gesehen. Mit einem alle Möglichkeiten lassenden 1:2 ging es in die Pause. Fünf unkonzentrierte Minuten nach Wiederanpfiff beraubten Limburg aber aller Chancen. Lenard Wache, Loris Poths und Till Lenz erhöhten zwischen der 33. Und 38. Minute auf 4:1 und ließen Schott plötzlich wie den sicheren Sieger aussehen. Danach passierte erst einmal nicht mehr viel. Ein Siebenmeter neun Minuten vor Schluss -verwandelt durch Juncker- weckte die Gäste wieder auf. Diese sahen plötzlich die Hoffnung auf ein Remis am Horizont und warfen noch einmal alles nach vorne. Risiko und Einsatz im schlussviertel wurden aber nicht belohnt, weil Mainz die Räume durch erneut Lucas und Maximilian Nagel zum 6:2 und 7:2-Endstand nutzte. Für die Gastgeber der erste Saisonsieg, für die Gäste ein herber Rückschlag, die auf drei Punkte bei Schott gehofft hatten. Die Routine von Faustmann, Koch und Jeuck im Spielaufbau wurde schmerzlich vermisst, auch wenn der wichtige Lukas Schmitt nach auskurierter Verletzung wieder auflaufen konnte.

Limburg: Jonas, Albishausen, Collée, Max Müller, Schütt, Lukas Schmitt, Horz, Nebgen, David Schneider, Jakob Schneider Juncker (2 Tore), Schickel, Lars Schmitt, Flick, Dick, Wachter, Moritz Müller.rk

 

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