+++ Der Nikolaus hat ein mitreißendes Torfestival mit dem besseren Ende für den SVW im Gepäck +++

Der Schuss von Volkan Özel (OSV) blieb in der SVW Abwehrkette hängen. Foto: van der Burg

Wie mitreißend der Fußball in den heimischen Gefilden sein kann, zeigten Osmanischer SV Limburg und der SV Wilsenroth am vergangenen Nikolaus-Sonntag auf dem Kunstrasen in Oberweyer. Ein effizienter SVW hatte in einem torreichen Spiel am Ende die Nase vorn – und das sogar unerwartet deutlich.

Vor stattlicher Zuschauerkulisse auf beiden Seiten kam der OSV besser ins Spiel. Mit dem ersten Schuss auf das Tor brachte Yücel sein Team in der neunten Minute in Führung. Erst danach schüttelte sich Wilsenroth. Capitano Türk glich zunächst mit einem direkt verwandelten Eckball aus (18′), ehe er die Partie per Strafstoß drehte (31′). Kurz vor dem Halbzeitpfiff legte Schenk sogar noch einen drauf, nachdem sich Pizzio famos durch die Limburger Abwehrreihe dribbelte und auf Schenk querlegte (41′).

Auch in Hälfte zwei musste der SVW schnell einen Dämpfer hinnehmen, als Özel nach Eckball auf 2:3 verkürzte. Die Halbzeitführung schien endgültig verspielt, als Yücel von einem Stellungsfehler der Gäste profizierte und zum 3:3 ausglich (61′). Doch weiterhin witterte der SVW seine Chance und zeigte Comeback-Qualitäten: Kurz nach seiner Einwechslung landete der Ball im Sechzehner vor den Füßen von Kundermann, der das 3:4 für die Gäste erzielte (64′). Wenig später erhöhte Pizzio nach tollem Sololauf sogar auf 3:5 (69′). OSV ging in der Folge volles Risiko, verteidigte aber zunehmend luftig. Der wie gewohnt sehr zweikampfstarke Kettler wusste das zu nutzen und drosch den Ball zur Vorentscheidung in die Maschen (78′). Aber es kam noch dicker: Mit einem weiten Abschlag überraschte der gute SVW-Ersatzkeeper Hörter nur drei Minuten später die OSV-Abwehr, sodass Kundermann nach einem Lupfer über den aus dem Tor herauseilenden Korkmaz das Ergebnis sogar noch in die Höhe schrauben konnte (81′). Nachdem OSV mit dem 4:7 von Simsek nochmal Morgenluft schnupperte, antwortete Kundermann erneut mit seinem dritten Treffer und besorgte mit seinem zehnten Saisontor den 4:8-Endstand. Nachdem Labuckas nach einem Lauf über den halben Platz sogar noch den neunten Treffer hätte erzielen können, pfiff der wie gewohnt souverän leitende Unparteiische Kufert die Partie ab. Ein Lob an beide Mannschaften – das war Werbung für den Amateurfußball!

Damit beendet der SVW die acht Spiele andauernde Siegesserie des OSV und bleibt in dieser Saison die einzige Mannschaft, die den OSV schlagen kann – und das gleich zweimal.

Beide Wilsenröther Mannschaften verabschieden sich folglich mit Siegen und sehr aussichtsreichen Tabellenpositionen in die Winterpause. Die Rückrunde verspricht viel Spannung…

  • von Marius Zabel   –  Mehr Bilder vom Spiel könnt ihr wie immer auf der facebook-site von sport 11 sehen – Alle Bilder von Kalli van der Burg

 

 

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