Limburger Hockey-Club startet in Feldsaison/Samstag Heimspiel gegen Ludwigshafen

Der Kader des Limburger Hockey-Clubs 2026: (hintere Reihe von links) Betreuer Arne Mourik, Benedikt Faustmann, Niklas Musgad, Simeon Schneider, Julius Müller, Kai Tomas, Trainer Stefan Döppes;
(mittlere Reihe v. l.:) Finn Mourik, Lukas Schmitt, Max Brand, Lars Schmitt, Moritz Nebgen, Nils Mittler, Christian Predikant, Christan Kremers, Max Bommel,
(untere Reihe v. l.:) Carl Sietzke, Lukas Weiß, Maximilian Flick, Nils Jonas, Niklas Müller und David Schneider. Es fehlt: Dominic Böckling.

Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) startet am Samstag, 25. April, in den zweiten Teil der Feldsaison in der 2. Regionalliga Süd (Gruppe West). Nach einem schwachen Saisonauftakt mit fünf Niederlagen und dem letzten Tabellenplatz ist der Klassenverbleib das einzige realistische Ziel nach der Winterpause. Voraussetzung dafür ist mindestens der drittletzte Rang. Aktuell liegt das Team sechs Punkte hinter dem sechstplatzierten Bad Kreuznach.. LHC-Trainer Stefan Döppes rechnet damit, dass mindestens 13, eher 15 Punkte gebraucht werden, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Zum Auftakt der Rückrunde empfängt der LHC am Samstag um 16 Uhr auf der Albert-Collée-Hockeyanlage im Eduard-Horn-Park den Tabellenfünften TFC Ludwigshafen. Die Aufgabe könnte kaum schwieriger sein: Die Gäste aus Rheinland-Pfalz verfolgen eigentlich höhere Ziele und wollen im Kampf um die Spitzenplätze Boden gutmachen.

Trotz der schwierigen Ausgangslage blickt Limburg optimistisch auf die Partie. Vor der Hallensaison konnte der Kader durch mehrere Rückkehrer deutlich verstärkt werden, was bereits zu einem erfolgreichen Winter führte. Damals gelang sogar der Aufstieg in die 1. Regionalliga. Im Feld ist dieses Ziel zwar nicht mehr erreichbar, dennoch soll die Mannschaft von Trainer Stefan Döppes nun möglichst viele Punkte sammeln, um den Abstieg in die Oberliga Hessen zu verhindern.

Döppes sieht weiterhin realistische Chancen auf den Klassenerhalt, warnt jedoch vor der engen Konstellation im Tabellenkeller. Neben Limburg kämpfen auch gut besetzte Teams wie Darmstadt und Bad Kreuznach um den Anschluss nach oben. Gleichzeitig haben die Lahnstädter auf die davor platzierten Aufsteiger aus Alzey und SaFo Frankfurt bereits acht bzw. neun Punkte Rückstand – bei nur noch neun verbleibenden Spielen eine schwere Hypothek.

Personell kann Limburg wieder auf mehr Durchschlagskraft im Angriff setzen: Lukas Schmitt, David Schneider sowie der verletzungsbedingt am Samstag fehlende Kay Tomas stehen wieder zur Verfügung. Gerade die Chancenverwertung war bislang eine der größten Schwächen der Mannschaft, wodurch mehrere enge Spiele verloren gingen.

Defensiv soll es stabiler laufen. Vor Torhüter Nils Jonas bilden Benedikt Faustmann, Dominic Böckling und Kapitän Max Bommel das Gerüst der Abwehr. Jelle Mourik steht nur im ersten Spiel zur Verfügung und wird anschließend bis zum Sommer aufgrund eines Auslandsaufenthalts fehlen.

Das spannende Duell mit Ludwigshafen soll nun als erster wichtiger Maßstab dienen, um zu zeigen, wo der LHC 2026 mit seinem verstärkten Kader im Feld tatsächlich steht.rk

 

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