Langstreckenregatta in Frankfurt-Nied

Im Masters-Frauenachter holten (v.l.) Steuermann Lothar Rompel, Schlagfrau Iris Weingarten, Evi Schöpplein, Anja Osterland, Simone Haubrich, Iris Rompel, Angela Hallaschka, Katrin Menges und Gaby Weiss einen guten zweiten Platz. (Foto: Ferdinand Dienst, Weilburger RV (WRV))

„All you „Nied“ is love“ – wer verbindet beim Lesen damit nicht auf Anhieb das Lied der legendären Beatles? Das beabsichtigte Wortspiel fällt natürlich sofort auf, und wer etwas mit dem Rudersport zu tun hat, verknüpft damit automatisch die Langstreckenregatta in Frankfurt-Nied. Die Masters-Ruderer des Limburger Clubs für Wassersport (LCW) haben allen Grund, diese Veranstaltung zu mögen, die inzwischen schon zum 28. Mal stattfand, denn sie brachten bei acht Starts sechs Siege und zwei zweite Plätze mit nach Hause. Den Anfang machten Lothar Rompel, Christoph Bendel und Klaus Schuy im Masters Männer Gigdoppeldreier der Altersklasse (AK) G mit einem Mindestdurchschnittsalter (MDA) von 65 Jahren, die auf der 6000 Meter langen Strecke in einer hervorragenden Zeit von 27:26 Minuten unterwegs waren und das erste „Radaddelchen“ gewinnen konnten. Lothar Rompel war zusätzlich auch als Steuermann erfolgreich: Im Gig-Doppelachter der AK F (MDA 60 Jahre) holte er zusammen mit den Limburgern Michael Hartsch, Matthias Belikan, Peter Mais und Christof Schnee, ergänzt durch Christoph Platen aus Bad Ems sowie Norbert Herbel, Gerhard Kayser und Ralph Gelbert aus Speyer, einen weiteren Sieg. Werner Gläser, Klaus Schuy, Gabriele Druck-Wagner und Steuerfrau Simone Haubrich erreichten zusammen mit Christel Nennstiel aus Offenbach im Mixvierer der AK I (MDA 75 Jahre) einen weiteren ersten Rang. Werner Gläser steuerte außerdem noch die siegreiche Crew mit dem Limburger Stefan Heyde sowie Jutta Lolies (Hamm), Andrea Hoffmann (Siegburg) und Erkut Tinaz (Offenbach) im Mixvierer der AK E (MDA 55 Jahre). Zwei der begehrten „Radaddelchen“ holte auch Jutta Will als Steuerfrau, eins davon im Renngemeinschafts-Achter der AK F mit Dagmar Hübner (Höchst), Susanne Eggeling und Andrea Weiß (Hersfeld), Annette Bauer (Essen), Sabine Chavez Torres (Kettwig), Manuela Damm (Offenbach), Birgit Wrede (Großauheim) sowie Gisela Ravens-Taeuber (Nied). Im selben Rennen erreichten Gabriele Weiss, Anja Osterland, Katrin Menges, Angela Hallaschka, Iris Rompel, Simone Haubrich, Evelin Schöpplein und Steuermann Lothar Rompel, komplettiert durch die Schlagfrau Iris Weingarten aus Weilburg, im Vier-Boote-Feld einen guten zweiten Platz. Eine weitere Medaille gewann Jutta Will wie schon in den letzten Jahren in Renngemeinschaft mit Jörg Scheiner, Philipp Stockmar, Nicolas Seiffert und Wolfgang Friedrich aus Frankfurt-Oberrad in der AK E. Erneut erreichte diese Crew mit 24:07 Minuten die schnellste Zeit aller gestarteten Vierer. Im Mixvierer der AK D (MDA 50 Jahre) wurde Jutta Will an den Steuerseilen zusammen mit Claudia Fleckenstein aus Bad Ems sowie Karen Friedrich-Voss und den weiter oben im Text bereits erwähnten Nicolas Seiffert und Philipp Stockmar im Fünf-Boote-Feld Zweite. In der Gesamtwertung belegte der LCW einen beachtlichen 5. Platz bei 45 teilnehmenden Vereinen. So darf die Saison gerne weitergehen…

  • von Dr. Jutta Will

 

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