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LHC siegt im Derby 2:1 über Hanau und schließt wieder zur Tabellenspitze auf

Die jungen Wilden des LHC wie hier Jannis CollÈe setzten Hanau kräftig unter Druck.

Hockey. Der Limburger Hockey-Club hat knapp aber verdient auch das zweite Hessen-Derby gewonnen und mit einem 2:1(2:1)-Heimerfolg über den Hanauer THC wieder zur Tabellenspitze aufgeschlossen. In der Süd-Gruppe der 1. Regionalliga kristallisiert sich noch kein Meisterschaftsfavorit heraus. Bisher haben an allen drei Spieltagen immer die Heimteams gewonnen, so dass nun vier Teams mit jeweils sechs Punkten vor vier Teams mit  je drei Punkten stehen. Nach dem Feudenheimer HC schafften neben dem LHC Samstag auch der TSV Schott Mainz (4:3 gegen TEC Darmstadt) sowie der Wiesbadener THC (3:2 gegen HTC Würzburg) den zweiten Sieg. Tabellenführer Wiesbaden hat eine um drei Tore bessere Tordifferenz als Limburg auf Rang drei. Durch einen weiteren Sieg im nächsten Heimspiel am Donnerstag (Tag der Deutschen Einheit) um 16 Uhr gegen Schlusslicht Würzburg im Eduard-Horn-Park könnten die Lahnstädter aber schon aus eigener Kraft neuer Tabellenführer werden, bevor es im letzten Spiel vor der Winterpause kommenden Samstag nach Wiesbaden geht (17 Uhr Sportanlage im Nerotal). Die Viertel zwei bis vier gegen Hanau machen Hoffnung, dass der LHC mit seiner jungen Mannschaft auch in diesen Partien das Zeug dazu haben könnte, das Feld als Sieger zu verlassen. In der ersten Viertelstunde sah es aber nicht so aus, als würde auf Limburg ein einfacher Nachmittag warten. Hanau wollte seinerseits seinen zweiten Saisonerfolg und hielt gut dagegen, Es entwickelte sich ein völlig ausgeglichenes Spiel. Die Gäste durften aber das erste Mal ausgelassen jubeln, als Philipp Haubner für sie in der 10. Minute bereits eine Strafecke zum 1:0 versenkte. Die Gastgeber konnten sich aber von diesem Rückschlag schnell erholen. Trainer Dirk Hilpisch trieb seine Jungs von der Bank aus lautstark nach vorne. Dieser Biss übertrug sich auf das Feld. Die Limburger Jungs wurden immer selbstbewusster und übernahmen immer stärker die Spielregie. Im zweiten Viertel konnte der LHC seine Feldüberlegenheit nutzen und zwang den Gegner im eigenen Schusskreis zu Fehlern. So entstand ein Siebenmeter, den Lukas Schmitt in der 19. Minute eiskalt zum Ausgleich versenkte. Der LHC blieb am Drücker und hatte die Partie endgültig gewendet, als Julien Collée nur drei Minuten später das 2:1 erzielte. Leidenschaft und Mannschaftsgeist waren bei den heimischen Domstädtern bis Spielende weiter zu spüren. Leider brauchten die jungen Akteure aber noch zu viele Chancen. Es gab mehrere gute Möglichkeiten, bei denen Limburg die vorzeitige Entscheidung hätte herbeiführen können. Doch entweder verzogen die LHC-Angreifer überhastet, oder der wirklich starke Hanauer Schlussmann Oliver Welsch war da.

Julien CollÈe (an der Kugel) schoss den LHC zum 2:1 gegen Hanau.

Folglich musste der Gastgeber trotz guter Gesamtleistung bis zuletzt um die drei Punkte bangen. Denn in den Schlussminuten opferte der Gegner den Keeper für einen elften Feldspieler, um Druck und den wichtigen 2:2-Ausgleich zu machen. Doch Limburg verteidigte konsequent und ließ keine ernsthafte gefährliche Aktion der Hanauer mehr zu. Auch wenn man vom LHC nach fünf Stammspielerverlusten vor der Saison kein spielerisches Zweitliganiveau mehr erwarten kann, macht der Auftritt der Elf doch Mut, dass sie eine Liga tiefer in der Regionalliga weiter eine gute Rolle spielen könnte. Es muss nur weiter die Samstag gezeigte Leistungsbereitschaft vorhanden bleiben.

Limburg: Nils Jonas, Lennard Schmitt, Jannis Collée, Julien Collée (1 Tor), Benedikt Faustmann, Max Polk, Lukas Schmitt,(1) David Schneider, Jakob Schneider, Hans Schneider, Raphael Kathilu, Ole Schön, Lars Schmitt , Jakob Wolf, Max Bommel, Felix Schneider, Moritz Müller.rk

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