Familienrudertag beim Limburger Club für Wassersport

Valentin Meiss (l.) und Julius Bergmann vom LCW im neuen Renndoppelzweier „Blick isch net“ (Foto: Frank Faßbender).

Sprichwörtliches „Kaiserwetter“ beim Familienrudertag des Limburger Clubs für Wassersport (LCW) – besser hätte man es nicht bestellen können. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Vorsitzende Öffentlichkeit, Christian Schneider, die Clubfamilie und weitere Gäste. Dabei waren auch wieder Personen des Öffentlichen Lebens, zum Beispiel Landrat Michael Köberle (CDU), Marion Schardt-Sauer (FDP), Ulla Nattermann (SPD), Christian Wendel (CDU), Hans-Ulrich Muth (SPD) und Stefan Muth (Stadtverordnetenvorsteher CDU), sowie der Schulleiter der Tilemannschule Limburg, Dr. Holger Fröhlich, und Torsten Gorski als Vorsitzender des Hessischen Ruderverbands. Nach den Reden zur Begrüßung konnten sich die Anwesenden über das erste Highlight freuen: Der Besuch von Mark Hinrichs, der im Team „Deutschland-Achter“ rudert und Ende Mai beim Weltcup in Sevilla/Spanien im Vierer ohne Steuermann an den Start gehen wird. Der LCW-Vorsitzende Sport, Dietmar Langusch, ergriff die Gelegenheit und interviewte Mark Hinrichs – und dieser lieferte eine eindrucksvolle Darstellung zu seinen Anfängen im Rudersport über seinen Alltag als Leistungssportler und Student bis hin zu seinem großen Ziel – den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles. Mark Hinrichs‘ Motivation, dieses auch zu erreichen, war bei allen Zuhörenden zu spüren. Wer danach noch die Möglichkeit hatte, mit ihm persönlich zu reden, kann vielleicht später einmal sagen, dass er mit einem Olympiasieger gesprochen hat, der trotz seines Erfolges mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben ist und dem man alle Daumen drückt, dass er sein Ziel erreichen wird.

Das zweite Highlight ließ dann nicht lange auf sich warten. Die Taufe eines neuen Motorboots vom Typ eines Katamarans sieht man auch nicht alle Tage – beim LCW schon. Das neue „Schiff“ wurde von Trainer Florian Bendel auf den Namen „Odin“ getauft und wird die Betreuer beim Training der Aktiven auf dem Wasser unterstützen. Zusätzlich wird der Katamaran auch bei der Limburger Regatta zum Einsatz kommen, damit die Schiedsrichter die Rennen begleiten können.

Valentin Meiss (l.) und Julius Bergmann vom LCW im neuen Renndoppelzweier „Blick isch net“ (Foto: Frank Faßbender).

Die Taufe des neuen Renndoppelzweiers bildete den Abschluss des offiziellen Teils. Valentin Meiss taufte das Boot auf den Namen „Blick isch net“ und konnte es zusammen mit Julius Bergmann dann anschließend gleich einfahren. Danach gab es für alle Interessierten die Gelegenheit, selbst einmal auf das Wasser zu gehen – ein Angebot, das rege genutzt wurde. Die Kuchentheke bot wieder eine große Auswahl an Leckereien, und es gab erneut die Möglichkeit zum Grillen – an diesem Tag hat alles gepasst.

 – von Dr. Jutta Will

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