Schiedsrichter: Gabriel Kuhlmann (Waldgirmes)
Tore:
1:0 Dennis Singe (61.)
Gelb-Rote Karte: /
Besonderes Ereignis: Moritz Zipp verschießt Foulelfmeter (47.)
SG Niedershausen / Obershausen:
Musspantner, T. Hardt, Heil, Bruns, Heblik, Frank, Singe, Weis, Croicu, Zipp, Streubel (Ströhmann, Frank, Fröhlich, von Heynitz, T. Müller, Würz, Y. Müller)
RSV Würges:
Taiwo Adejemi, Potthoff, Stahl, Breunig, Brands, Schäfer, Nukovic, Perner, Diehl, Ud Din, Hecht (Grund, Ahmed, Can, Stasiuk, Diehl)
Spielbericht:
In der ersten halben Stunde des Spiels hatte die heimische SG Niedershausen Obershausen zwar mehr vom Spiel und konnte auch mehr Abschlüsse auf das Tor der Würgeser verzeichnen, allerdings war hierunter keiner, der zwingend die Führung für die Hausherren hätte bedeuten müssen. Dass sich der Gegner hingegen nicht mit seiner ersten Chance zum Spielstand von 0:1 schoss, lag daran, dass einem einschussbereiten Würgeser am langen Pfosten der Ball im entscheidenden Moment noch versprang (25.). Auch wenn den Gastgebern mal wieder nicht das Engagement abgesprochen werden konnte, so kam ebenso wieder das große Manko der aktuellen Saison, die Offensive Harmlosigkeit, zutage, weshalb es mit dem Ergebnis von 0:0 in die Pause ging. Und diese setzte sich zu Beginn der zweiten Spielhälfte unmittelbar fort, denn Moritz Zipp scheiterte vom Elfmeterpunkt an der Torlatte, nachdem zuvor Tiago Streubel regelwidrig im Strafraum gefoult wurde (47.). Von diesem selbst verursachten Nackenschlag ließen sich die Jungs aus dem Kallenbachtal jedoch nicht entmutigen, denn Dennis Singe war es dann, der einen zuvor abgewehrten Ball als Abpraller aus elf Metern ins Tor köpfte (61.). In der Folge wurde die Partie hitziger, da sich beide Mannschaften der Bedeutung bewusst waren. Die Abwehr der SGNO, gespickt mit reichlich Erfahrung um die beiden Spielertrainer Thorsten Hardt und Kamil Heblik, hielt sich im Verbund mit Torwart Fabian Musspantner jedoch letztlich schadlos. Von den Gästen, diese dürften sich am heutigen Sonntag deutlich mehr erhofft haben, kam hinten raus zu wenig, um doch noch etwas Zählbares mit in die Heimat zu nehmen. Erwähnt werden kann an dieser Stelle jedoch noch ein Freistoß, der kurz vor Schluss am Tor vorbei strich und nochmal kurz den Atem der Heimelf abhalten ließ.
Fazit:
Viel umjubelter Sieg vorm Hahre Vaddertag in Niedershausen am kommenden Donnerstag, der verdient, jedoch auch unnötig spannend gemacht wurde. Nun haben wir im Abstiegskampf wieder alles selbst in der Hand und können spätestens mit einem Sieg im nächsten Heimspiel gegen den SV Elz für klare Verhältnisse sorgen.
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von Nico Zimmermann
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