
Foto.: Kalli van der Burg
Manche Fotos erzählen mehr als viele Worte. So auch dieses, das Vereinsfotograf Kalli van der Burg nach dem Heimspiel des SVW gegen den FC Dorndorf in der vergangenen Saison aufgenommen hat. Es zeigt mit Günter Frensch und seinen vier Enkeln Anton, Marius, Jakob und Julian sowie seinem Sohn Josef eine Familienkonstellation, die seit drei Generationen eng mit dem SVW verbunden ist.
Den Grundstein legte Günter Frensch. Nach seiner aktiven Zeit als Fußballer engagierte er sich über mehr als 30 Jahre in verschiedenen Vorstandsfunktionen, unter anderem als 2. Vorsitzender und Spielausschussvorsitzender. Darüber hinaus war das Ehrenmitglied des SVW viele Jahre eine Säule im Wirtschaftsausschuss und damit maßgeblich am Vereinsleben beteiligt.
Auch Sohn Josef übernahm früh Verantwortung. Neben seiner Zeit als Spieler engagierte er sich bereits während seiner aktiven Laufbahn im Vorstand, war dort über 20 Jahre tätig, gehörte zu den Mitgründern des Fördervereins des SVW und führte diesen später selbst mehrere Jahre als Vorsitzender.
Auch Günters Schwiegersohn Dirk, der auf dem Foto fehlt, engagiert sich seit seiner Kindheit für den Verein engagiert. Nach seiner erfolgreichen Zeit als Spieler ist er bis heute Mitglied des Spielausschusses und unterstützt gemeinsam mit seinen Mitstreitern die beiden Seniorenmannschaften bei Heim- und Auswärtsspielen mit der Organisation rund um den Spielbetrieb.
Mit den Enkeln setzt sich die Verbundenheit zum SVW bis heute fort.
Anton ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des Seniorenbereichs des SVW und etablierte sich schon früh zum Kapitän der zweiten Mannschaft. Im Zuge einer Auszeit infolge einer Knieverletzung arbeitet er aktuell im Torwarttrainerteam mit und engagiert sich als 2. Kassierer im Verein.
Jakob ist neben seiner Spielertätigkeit seit der Saison 2023/24 als Schiedsrichter für den SVW aktiv. Bereits mehrfach vertrat er den Verein bei Kreispokalendspielen als Assistent, unter anderem beim Kreispokalfinale der zweiten Mannschaft in Wilsenroth.
Marius wechselte zwar bereits in der Jugend zur TuS Koblenz und später in die Jugend der Sportfreunde Eisbachtal, kehrte jedoch mit 25 Jahren zu seinem Heimatverein zurück. Inzwischen wirkt er in verschiedenen Konstellationen seit sieben Spielzeiten als Trainer der ersten Mannschaft.
Julian, der älteste der Enkel, durchlief sämtliche Jugendmannschaften des SVW und blieb dem Verein auch während seiner Zeit außerhalb der Region eng verbunden. Trotz längerer Anfahrtswege half er immer wieder bei der zweiten Mannschaft aus und gehört auch heute noch regelmäßig zum Kader.
Solche Geschichten zeigen, wie generationenübergreifendes Engagement einen Verein prägen kann, machen das dörfliche Vereinsleben aus und sind alles andere als selbstverständlich.
Bericht.: Marius Zabel
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