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Krefeld. Mit einer beeindruckenden Bilanz kehrten die Aktiven des Limburger Clubs für Wassersport (LCW) von den Deutschen Triplemeisterschaften auf dem Elfrather See zurück. Dort wurden auf der 1.000 Meter langen Regattastrecke gleichzeitig die Deutschen Meisterschaften der Senioren (Ü18), der Masters (Ü27) sowie die Deutschen Hochschulmeisterschaften ausgetragen. Für die Limburger Athletinnen und Athleten standen am Ende sieben Gold-, fünf Silber- und eine Bronzemedaille zu Buche.
Für Finn Bontjer begann das Wochenende im Männer-Vierer ohne Steuermann der Senioren mit einem Vorlauf. Gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden aus Saarbrücken und Bochum schied das Boot jedoch aus und verpasste den Finaleinzug. Deutlich erfolgreicher verlief sein Einsatz im Männerachter. Mit Ruderern aus Treis-Karden, Saarbrücken, Dortmund, Lübeck, Schwerin und Speyer gewann das Team zunächst souverän den Vorlauf. Im Finale entwickelte sich ein packender Kampf um den Titel. Mit einem starken Endspurt arbeitete sich das Boot noch einmal heran, musste sich am Ende aber knapp geschlagen geben und gewann die Silbermedaille. Einen tollen Erfolg feierte Charlotte Bergmann. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Melina Reinke aus Neuss gewann sie im Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier. Mit einer konstant hohen Schlagzahl setzte sich das Duo über die gesamte Distanz an die Spitze und sicherte sich den Deutschen Meistertitel. Das Rennen diente zugleich als Vorbereitung für die U23-Weltmeisterschaften, die vom 22. – 26. Juli in Duisburg stattfinden.
Auch die Masters aus Limburg ruderten sich aufs Podest
Zu den erfolgreichsten Limburgern gehörte einmal mehr Stefan Heyde. Im Männer-Doppelvierer der Altersklasse E (Durchschnittsalter 55 Jahre) setzte er sich gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden aus Koblenz und Ratzeburg dank eines starken Endspurts durch und gewann die Goldmedaille. Auch in den weiteren Rennen sammelte Heyde Edelmetall. Im Männer-Doppelzweier der Altersklasse F (Durchschnittsalter 60 Jahre) errang er gemeinsam mit Christoph Dyck aus Hamburg die Silbermedaille. Im Doppelzweier der Altersklasse E belegte er mit Arndt Garsuch aus Speyer nach Rang drei im Vorlauf den vierten Platz im Finale. Im Doppelzweier der Altersklasse G (Durchschnittsalter 65 Jahre) ruderte er mit Johannes Flicker aus Hersfeld erneut auf den Silberrang.
Ebenfalls erfolgreich präsentierten sich Holger Will und Carsten Lanwert. Im Männer-Doppelvierer der Altersklasse E lieferten sie sich gemeinsam mit ihren Ruderkameraden aus Bad Ems und Osnabrück ein spannendes Rennen und mussten sich erst im Schlussspurt geschlagen geben. Die Silbermedaille war der verdiente Lohn. Auch im Männerachter der Altersklasse E dominierten Will und Lanwert mit ihren Mannschaftskameraden aus Berlin, Bad Ems und Osnabrück das Rennen über weite Strecken. Erst auf den letzten Metern wurden sie noch abgefangen und belegten ebenfalls den zweiten Platz.
Für Carsten Lanwert gab es darüber hinaus Bronze im Männer-Vierer ohne Steuermann der Altersklasse F (Durchschnittsalter 60 Jahre). Gemeinsam mit seinen Mitstreitern aus Würzburg, Bad Honnef und Bad Ems erreichte er im Finale den dritten Rang. Den krönenden Abschluss für Holger Will und Carsten Lanwert bildete der Mixed-Achter. Zusammen mit Rebecca Will sowie Ruderinnen und Ruderern aus Nürtingen, Offenbach, Bad Ems und Osnabrück dominierte das Boot das Rennen vom Start bis ins Ziel und gewann souverän die Goldmedaille.
Rebecca Will errang vier weitere Deutsche Meistertitel. Gemeinsam mit Tanja Knöll aus Nürtingen gewann sie im Frauen-Doppelzweier der Altersklasse D mit einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg. Ebenso souverän verlief ihr Rennen im Fraueneiner der Altersklasse D, in dem sie von Beginn an die Führung übernahm und ungefährdet Gold gewann. Auch im Frauenachter der Altersklasse C setzte sich ihr Boot mit Ruderinnen aus Nürtingen, Karlsruhe, Speyer, Berlin, München und Düsseldorf von Beginn an an die Spitze und ließ der Konkurrenz keine Chance. Den fünften Titel gewann Rebecca Will schließlich im Frauen-Doppelvierer der Altersklasse D, deren Crew ebenfalls vom ersten Schlag an das Geschehen bestimmte und ungefährdet als Sieger ins Ziel kam.
Mit insgesamt sieben Gold-, fünf Silber- und einer Bronzemedaille unterstrich der Limburger Club für Wassersport eindrucksvoll seine Leistungsstärke bei den Deutschen Triplemeisterschaften.
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von Rebecca Will
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