Thea Klämt muss ihr Debüt in der 1. Bundesliga verletzungsbedingt verschieben

Thea Klämt (Leistungszentrum Limburg/TV Elz)

Eigentlich wollte Thea Klämt (Leistungszentrum Limburg/TV Elz)  in Regensburg beim Start der Deutschen Turnliga in die diesjährige Saison ihr Debüt in der 1. Bundesliga für den TuG Leipzig geben. Zur Vorbereitung hatte sie in den Osterferien an einem Trainingslager in Leipzig mit dem Bundesligakader teilgenommen und sich dort hervorragend präsentiert. So konnte Thea einen internen Testwettkampf für sich entscheiden und sollte an allen vier Geräten zum Einsatz kommen.

Doch es kam anders. Wenige Tage vor dem Wettkampf verletzte sich Thea am Ellenbogen und musste operiert werden. Ein Schock… doch Thea ließ es sich nicht nehmen, gerade einmal zwei Tage nach der Operation vor Ort dabei zu sein und ihre Mannschaft in der Wettkampfhalle zu unterstützen. Vor einer Rekordkulisse von 3000 Zuschauern in der ausverkauften Donau-Arena zeigte sich das Team des Aufsteigers TuG Leipzig kämpferisch. Als jüngstes Team, personalmäßig gehandicapt und ohne ausländische Gastturnerin erturnte sich die Mannschaft mit Rang 7 ein achtbares Ergebnis.

Für Thea ist damit auch der Traum einer erneuten Teilnahme an den diesjährigen  Deutschen Meisterschaften im Rahmen der „Finals 2023“ Anfang Juli in Düsseldorf geplatzt; stattdessen stehen jetzt erst einmal viele Wochen Physiotherapie und Reha an. Doch getreu ihrem Motto „Aufgeben ist keine Option“ bleibt es ihr großes Ziel, Ende dieses Jahres doch noch für den TuG Leipzig an die Geräte zu gehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich Thea mit viel Willensstärke und Durchhaltevermögen erfolgreich zurückkämpft.

 

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