„Rennsteig at Home“

Im Dombachtal Foto: Bernd Falkenbach

… das war die Reaktion des Veranstalters auf die Corona-bedingt unausweichliche Absage des diesjährigen Rennsteiglaufes im Thüringer Wald.  „Lauft die Strecke privat Zuhause, schickt uns Fotos und einen glaubhaften Nachweis, wir schicken euch Urkunde und Finishershirt“  Diese Aufforderung ließen sich einige TuS-Läufer, zusammen mit Lauffreunden der VLG Eisenbach unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln nicht zweimal sagen. Um auf die geforderten 73,9 km mit 1.509 Höhenmeter zu kommen wurde der Feldberg als adäquates Ziel gewählt. Start war in der Heimat – wie beim Original – bei Sonnenaufgang um 6:00 Uhr. Von Anfang an dabei: Armenio da Silva, Reiner Trost und Meinhard Rompel von der TuS sowie Lisa Hartmann, Nina Popertz, Marco Kohlbach und Frank Kremer von der VLG Eisenbach.  Nach lockerem Einlaufen über den Radweg R8 führte der Weg bei bestem Laufwetter ab Erbach in den Taunus.

Aussichtsturm Pferdskopf Foto: Meinhard Rompel

Mit Streckenführung über Schwickershausen – Dombachtal – Riedelbach – Finsternthal – Treisberg wurde kein Hügel ausgelassen. Erster Höhepunkt war der 34 m Aussichtsturm auf dem Pferdskopf (662 mNN) mit phantastischem Fernblick. Das Weiltal wurde bei Brombach gekreuzt. Hier stieg u. a. Florian Machoczek mit ein, der sich die Marathondistanz vorgenommen hat. Über den Sandplacken erfolgte der finale Angriff auf den Feldberggipfel. Die Eisenbacher Lauffreunde hatten in Person von Bernd Falkenbach eine tolle Streckenversorgung organisiert, so dass die regelmäßige Energiezufuhr gesichert war. Für den Rückweg wurde die „Direttissima“ über Oberreifenberg, Seelenberg und Dombach gewählt. Unterwegs stießen u. a. noch Peter Zimmermann und Ralf Machoczek von der TuS, Herbert Hecker von der LG Brechen, sowie Heiko Stein und Fikreyesus Tesfe von den MoMi-Läufern dazu, die sich 25 km bzw. die Halbmarathondistanz als Ziel gesetzt hatten. Während die auf 16 Läufer angewachsene Gruppe bis dahin zusammenblieb, entwickelt sich der Lauf auf den letzten Kilometern, mit Tempoforcierung doch noch zu einem Ausscheidungsrennen. Unglaublich, was nach über 70 km bei Manchem noch ging. Härter als das Original – so war das Resümee nach über 76 km und knapp 1.700 Höhenmetern bei gelungenem – und beim Gesundheitsamt angemeldeten – Abschluss bei Lauffreund Frank Kremer mit Köstritzer Bier und Wildschweingrillwurst unter .

Gipfelfoto mit Abstand Foto: Nina Popertz

 

  • von Meinhard Rompel

 

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