Limburger HC vor schwerer Auswärtspartie Sonntag beim Meisterfavoriten SC SaFo Frankfurt

Limburg hofft auf die Genesung von Stürmer Lukas Schmitt (Mitte/weißes Trikot) vor dem schweren Auswärtsspiel Sonntag in Frankfurt-Sachsenhausen

Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) steht am Sonntag vor einer äußerst schwierigen Auswärtsaufgabe. Um 12.30 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Stefan Döppes auf der Sportanlage Kennedyallee beim SC SaFo Frankfurt an. Die Gastgeber sind in der 2. Regionalliga Süd, Gruppe West, bislang ungeschlagen und gelten für Döppes als klarer Meisterschafts- und Aufstiegsfavorit.

SaFo Frankfurt unterstrich seine Ambitionen bereits am ersten Spieltag eindrucksvoll und fertigte den Aufsteiger TSG Kaiserslautern auf eigener Anlage mit 7:0 ab. Zuletzt kamen die Frankfurter beim Kreuznacher HC zu einem 4:4-Remis. Limburg musste dagegen nach dem Auftaktssieg über Aufsteiger Eintracht Frankfurt vergangenes Wochenende eine unglückliche 1:2-Heimniederlage gegen den ebenfalls hoch eingeschätzten TSV Schott Mainz hinnehmen.

„Grundsätzlich halte ich SaFo für die stärkste Mannschaft der Klasse“, sagt LHC-Trainer Stefan Döppes. Dass der Kreuznacher HC den Frankfurtern zuletzt alles abverlangte, ändert für ihn nichts an der Favoritenrolle der Gastgeber: „Bad Kreuznach hat am Wochenende noch einmal alles aufgeboten, was verfügbar war, darunter auch einige ehemalige Bundesligaspieler.“

Döppes kennt den Gegner gut und warnt insbesondere vor der enormen Ausgeglichenheit des Frankfurter Kaders. „Wir haben in der Vorbereitung bereits gegen SaFo gespielt, und dabei war bereits erkennbar, dass sie einen Kader mit 16 nahezu gleich starken Spielern haben. Dadurch können sie über 60 Minuten ein sehr hohes Tempo gehen“, erklärt der LHC-Coach.

Die Limburger wollen sich deshalb vor allem taktisch diszipliniert dagegenhalten, „sind aus meiner Sicht aber der klare Außenseiter“, so Döppes.

Personell ist der LHC weitgehend komplett, muss in Frankfurt allerdings auf zwei erfahrene Kräfte verzichten. Stürmer-Routinier David Schneider steht ebenso nicht zur Verfügung wie Stammtorhüter Maximilian Flick. Im Tor wird daher entweder Niklas Müller zum Einsatz kommen oder der eigentlich aus Studiengründen derzeit pausierende Nils Jonas kurzfristig ins Team zurückkehren.

Zudem ist der aktuell wichtigste Limburger Angreifer Lukas Schmitt krankheitsbedingt angeschlagen. Gerade angesichts der offensiven Qualität des Frankfurter Teams wäre sein Ausfall für den LHC besonders schwer zu kompensieren.Trotz der klaren Außenseiterrolle wollen die Limburger die Partie möglichst lange offenhalten und an die gute Leistung gegen Schott Mainz anknüpfen. Gegen den Tabellenfavoriten wird es dabei vor allem darauf ankommen, defensiv konzentriert zu bleiben und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. rk

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