Wunderbarer Saisonabschluss bei den deutschen Schiedsrichter-Meisterschaften!

Justin Diehl, Max Medenbach und Silas Maurer (v.l.n.r.) mit den Trikots und Autogrammkarten des überragenden CL-Final-Schiris Daniel Siebert. Fotoquelle: „SRVGG Limburg-Weilburg“

Vom 19.06. bis 21.06. reiste eine Gruppe unserer Schiedsrichter nach München-Grasbrunn, um an der 27. Deutschen Schiedsrichter-Meisterschaft teilzunehmen. Nachdem im Vorjahr im Kreis Offenbach bei der ersten Teilnahme ein guter 11. von 24 Plätzen eingefahren werden konnte, sollte dieses Jahr an diesen Erfolg angeknüpft werden. Begleitet wurde die Mannschaft von Co-Trainer Felix Schwarz und einer Delegation des Kreisschiedsrichterausschusses.

Nach der gemeinsamen Anreise am Freitag und Beisammensein im Englischen Garten folgte am Freitagabend die Auslosung, die die diesjährige Hammergruppe für unsere Schiris mit sich brachte. Nur zwei Mannschaften pro Gruppe kamen schließlich weiter und in der eigenen Gruppe waren die Schiris des FC Bayern München sowie die Truppe des DFB um etwa den CL-Final-Schiri Daniel Siebert. Daneben ging es gegen Marburg, Remscheid-Solingen und Gelnhausen.

Nach einem Teamabend im Hotel mit gemeinsamem Schauen der WM-Spiele ging es am Samstag mit dem Spiel gegen Marburg los. Die SG Schiri war hauptsächlich mit ihren Stammverteidigern angereist. So verwundert es nicht, dass sowohl der Auftakt gegen Marburg als auch das nachfolgende Spiel gegen Remscheid-Solingen jeweils 0:0 endeten. Unsere Truppe zeigte dabei absoluten Defensivfußball (in der heutigen Sprache ausgedrückt: „Haramball“ at its best).

Hinten v.l.n.r.: Felix Schwarz, Harald Mersdorf, Pascal Schlüter, Hubert Dickopf, Bastian Baumann, Tim Heep, Philippe Siegburger, Hubert Engelhart, Ralf Schuchardt. Vorne v.l.n.r.: Luca Kloft, Sven Peters, Silas Maurer, Tim Dalef, Max Medenbach, Justin Diehl, Gregor Heck. Fotoquelle: „SRVGG Limburg-Weilburg“
Die spielerisch schwächste Truppe der Gruppe war Gegner im dritten Spiel, die Schiris aus Gelnhausen. Die SG Schiri arbeitete sich, angetrieben durch das wechselnde Mittelfeld um Justin Diehl, Silas Maurer und Gregor Heck zum ersten Mal ein deutliches Chancenplus heraus, das schließlich zur einen oder anderen 100%-igen Torchance für Pascal Schlüter und Bastian Baumann führte, die vorne die Bälle festmachten. Torschütze war – wer sollte es sonst sein? – aber mal wieder niemand. Auch dieses dritte Spiel endete 0:0. Nach drei Spielen ohne Gegentor dazustehen, konnte zumindest sicherlich als Erfolg des Torhüters Tim Dalef gewertet werden. Die Chance aufs Weiterkommen bestand weiterhin, doch ging es danach nur noch gegen die bis dahin ohne Punktverlust dastehenden Bayern und den späteren Finalteilnehmer, die DFB-Schiris. Gegen letztere, athletisch überlegene Mannschaft, wurde nun wieder deutlich defensiver agiert. Im einzigen Spiel des Turniers, das verrückterweise 15 statt der eigentlichen 12 Minuten dauerte, war es Assad Nouhoum, der in der 14. Minute schließlich das Abwehrbollwerk der Schiris zerbrach und für das erste Gegentor im Turnier sorgte.
Aus dem hauptsächlich am eigenen Strafraum geführten Spiel gegen die DFB-Schiris. Fotoquelle: „SRVGG Limburg-Weilburg“

Letztes Gruppenspiel, spielerisch stärkster Gegner. Und so wurden gegen den FC Bayern auch 3 Gegentore kassiert. Allerdings zeigte die SG Schiri hier auch ihre eigene spielerisch stärkste Leistung. Nach Vorlage Luca Kloft war es dann schließlich Gregor Heck, der einen Torwartfehler ausnutzte und gegen die Bayern traf. Trotzdem reichte es wegen der anderen Ergebnisse nur zum 5. von 6. Plätzen in der Gruppe und damit die Platzierungsspiele 17-20.

Dort ging es zunächst gegen die Schiris mit der weitesten Anreise aus dem Kreis Holstein. Mit dem deutlich leichteren Gegner kamen die Schiris besser zurecht und konnten hier mit 2:0 das Spiel gewinnen. Torschützen waren hier erneut Gregor Heck und Sven Peters – der neben dem überragenden Tim Heep eigentlich das Bollwerk in der Abwehr der SG Schiri darstellte.
So ging es im letzten Spiel (um Platz 17 und 18) gegen die Schiris aus Mainz-Bingen, die im Vorjahr noch im Finale gestanden hatten. Nach dem 0:1-Rückstand landete der Ball vorne bei Max Medenbach, der den verdienten Ausgleich besorgen konnte. Im nachfolgenden Siebenmeterschießen reichte das Tor von Tim Heep und eine Parade von Tim Dalef nicht für einen Sieg, sodass es am Ende Platz 18 wurde.
Trotz des sportlich schlechteren Ergebnisses als im Vorjahr bleibt ein positives Fazit:
– Ein Spiel gegen die DFB-Schiris und gegen den FC Bayern als sportliche Highlights.
– Justin Diehl, Silas Maurer und Max Medenbach konnten jeweils ein Trikot von CL-Final-Schiri Daniel Siebert ergattern.
– Beide Abende wurden von den Bayerischen Gastgebern der Schiedsrichtervereinigung München-Ost mit unterhaltsamem Abendprogramm und gutem Essen ausgefüllt.
– Die gemeinsamen Busfahrten und Hotelnächte stärkten das ohnehin gute Gemeinschaftsgefühl.
Wir bedanken uns daher bei den Ausrichter*innen und freuen uns aufs nächste Jahr!
– VON LUCA KLOFT
Silas Maurer (l.) gegen Drittliga-Schiri Assad Nouhoum FOTO: Jan Seidel (DFB-Assistent).
Tim Heep (l.) im Zweikampf mit Bundesliga-Schiedsrichter Martin Pedersen. FOTO: Jan Seidel (DFB-Assistent)
Der Schiedsrichter des CL-Finals selbst am Ball: Daniel Siebert. FOTO: Jan Seidel (DFB-Assistent)

 

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