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22. Marburger Nachtmarathon – der Fluch ist besiegt!

Die HM-Mannschaft im Ziel …
(Foto: VLG Eisenbach)

Zum diesjährigen Nachtmarathon fanden sich unter den rund 1.200 Starterinnen und Startern über die Halbmarathon-Distanz auch fünf VLG’ler zum Startschuss auf dem historischen Marktplatz der Universitätsstadt ein. Während bei den Damen Elli Grund und Yvonne Schneider die Eisenbacher Farben über die Strecke trugen, wollte man bei den Herren mit Rüdiger Brands, Frank Kremer und Gerd Krug auch in der Mannschaftswertung ein Wörtchen mitreden. Lediglich Gordon Wittayer trat über die Langdistanz an – galt es doch für ihn, seinen bislang einzigen unvollendeten Marathon aus dem Jahr 2016 endlich zu finishen.

Pünktlich mit dem Glockenschlag der Rathausuhr gingen über 1.350 Laufbegeisterte ins Rennen. Das Kopfsteinpflaster der Altstadt verlangte hierbei erhöhte Aufmerksamkeit. In einem kurzen, unvorsichtigen Moment trat Gerd auf eine Fräskante, knickte um und prallte in ein Absperrgitter. Zwar konnte er den Lauf wieder aufnehmen, jedoch machte ihm zunehmend ein hieraus resultierender geschwollener Fußknöchel zu schaffen. Man könnte meinen, dass der „Fluch von Marburg“ sich ein neues Opfer gesucht hätte …

Die Mannschaft der VLG am Start …
(Foto: VLG Eisenbach)

Für Rüdiger und Frank war es ein unspektakuläres Rennen – Rüdiger erreichte nach 1:29:22 Std. als 5. seiner Altersklasse das Ziel; Frank, der diesen Lauf als Vorbereitung für seinen Eiger-Ultra-Trail über 101 km in 14 Tagen absolvierte, benötigte als 11. seiner AK 1:34:25 Std. bis ins Stadion. Schon kurz nach ihm erreichte Elli, auf einem guten 6. Platz ihrer AK liegend, in 1:39:03 Std.  den Zielstrich. Nachdem Yvonne knapp hinter der 2-Stunden-Marke (2:02:47 Std.) auf dem 11. Platz der AK landete, richtete sich nun die geballte VLG-Aufmerksamkeit auf Gerd, der durch sein oben beschriebenes Malheur inzwischen mit starken Schmerzen kämpfte. Trotzdem gab er nicht auf, finishte in 2:10:27 Std. als 55. der AK  und konnte dadurch für die Mannschaftswertung den 12. Platz erkämpfen. 

Während die meisten HM-Finisher sich bereits auf der Heimreise oder schon in ihren Betten befanden, beendete Gordon schließlich nach 4:39:17 Std., als 9. der AK M40 (Platz 89 gesamt), die Ehrenrunde im Universitätsstadion und wurde von Moderatoren-Urgestein Artur Schmidt begrüßt. Zwar lief es für Gordon nicht wirklich rund, aber letzten Endes lautete die Devise des heutigen Abends: „Hauptsache Ankommen!“.

Der Fluch ist besiegt!
(Foto: Gerd Krug)

An dieser Stelle noch schnell einen Dank an den Ultra Sport Club Marburg sowie alle freiwilligen Helferinnen und Helfer für eine toll organisierte Veranstaltung!

  • Gordon Witteyer

Kategorie: Leichtathletik Tags: 

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