FCA Niederbrechen II gegen Union Dauborn/Kirberg/Neesbach/Ohren II 3:2 (0:1)
Niederbrechen: Y. Schneider, Mehnert, Frei, J. Eisenbach, Zenz, Baursch, Stein, D. Eisenbach, T. Schneider, Yücel (Kolodii, Th. Schneider, Kremer, Weier)
Union: Mäuer, Wagner, El Zaar, Busche, Thierstein, Albrecht, Scheid, Schmidt, I. El Zaar, Hofmann, Wettengl (Grimaldini, Schneider, Nenz, Schirmer, Güler, Lieber, Jones)
Tore: 0:1 Lewin Schmidt (25.), 1:1 Darius Eisenbach (47.), 2:1 Vlad Kolodii (51.), 3:1 Moritz Kremer (53.), 3:2 Colin Jones (88.)
In den Anfangsminuten waren die Hausherren die aktivere Mannschaft, konnten sich zunächst jedoch keine nennenswerten Torchancen erarbeiten. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste besser in die Partie und gingen nach 25 Minuten mit der ersten richtigen Torchance des Spiels in Führung. Lewin Schmidt wurde an der Strafraumgrenze nicht konsequent genug angegriffen und traf mit einem platzierten Flachschuss ins Eck. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnten beide Mannschaften spielerisch nur selten überzeugen. Torchancen blieben weiterhin Mangelware, sodass es mit einer knappen Gästeführung in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Alemannen wie ausgewechselt. Plötzlich lief der Ball flüssig durch die eigenen Reihen und die Hausherren kombinierten sich immer wieder sehenswert vor das gegnerische Tor. Gleich die erste gefährliche Aktion des FCA führte zum Ausgleich. Eine präzise Hereingabe vom rechten Flügel verwertete Darius Eisenbach mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck. Die Alemannia blieb am Drücker und drehte die Partie keine zwei Minuten später komplett. Dieses Mal war es eine Flanke von der linken Seite, die bis zu Vlad Kolodii am langen Pfosten durchrutschte. Dieser musste den Ball nur noch über die Linie drücken. Der FCA spielte sich nun regelrecht in einen Rausch und legte unmittelbar den dritten Treffer nach. Der an diesem Mittag stark aufspielende Moritz Kremer erlief einen langen Ball, umkurvte den Gästetorhüter und schob souverän zum 3:1 ein. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit standen die Alemannen defensiv sicher und ließen kaum noch gefährliche Aktionen der Gäste zu. In der 88. Minute sorgte Colin Jones jedoch noch einmal für Spannung. Mit einem sehenswerten Solo ließ er gleich mehrere Gegenspieler stehen, behielt anschließend aus rund 16 Metern die Nerven und verkürzte auf 3:2. Eine echte Schlussoffensive der Gäste blieb allerdings aus, sodass die Hausherren den knappen Vorsprung über die Zeit brachten.
Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und einer beeindruckenden Offensivphase unmittelbar nach Wiederanpfiff feierte die Alemannia letztlich einen verdienten 3:2-Heimsieg.
FCA Niederbrechen gegen Union Dauborn/Kirberg/Neesbach/Ohren 1:0 (0:0)
Niederbrechen: Schmidt, Schermuly, Neu, Schmid, Stich, Litzinger, Ratschker, Hildebrandt, Seifried, Jung, Frank (Lottermann, El Maknasy, Sehr, Grohmann, Fritz, Schneider)
Union: Grossmann, Helfenstein, D. Butzbach, Altenhofen, Campana, Paulus, R. Butzbach, Subasi, D. Helfenstein, Albrecht, Reitz (Schneider, Hummer, Wettengl, Scheid, J. Helfenstein, Müller)
Tore: 1:0 Marcel Jung (68.)
In einem zähen ersten Durchgang wusste keine der beiden Mannschaften wirklich zu überzeugen. Ein Großteil der Partie spielte sich daher zwischen den beiden Strafräumen ab. Anstatt mit spielerischen Höhepunkten glänzten beide Teams vor allem mit einer gesunden Härte in den Zweikämpfen. Da nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten Mangelware blieben, ging es folgerichtig mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen.
Im zweiten Durchgang nahm die Partie dann zumindest etwas an Fahrt auf. Der FCA fand nun zunehmend besser ins Spiel, kombinierte sich vereinzelt gefährlich nach vorne und erspielte sich die eine oder andere Torchance. In der 68. Minute gingen die Alemannen schließlich in Führung. Luca Seifried setzte sich stark gegen seinen Gegenspieler durch und kam zum Abschluss. Gästeschlussmann Grossmann konnte den Schuss zunächst noch parieren, war beim anschließenden Nachschuss von Marcel Jung jedoch machtlos. Nach dem Rückstand erhöhten die Gäste den Druck und kamen ihrerseits zu einigen Torabschlüssen. Die Alemannen verteidigten ihre knappe Führung jedoch mit großem Einsatz und viel Leidenschaft. In den Schlussminuten gelang es den Hausherren schließlich, den Ball weitestgehend vom eigenen Strafraum fernzuhalten und den knappen, aber hart erkämpften Erfolg über die Zeit zu bringen.
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von Tim Schneider