
Die EG Diez-Limburg hat ihr erstes Saisonspiel in der Regionalliga West gegen die Moers Black Tigers deutlich mit 11:2 gewonnen, doch trotz absoluter Dominanz fand Trainer Nils Krรคmer kritische Worte. Er bemรคngelte die Leistung in den ersten Minuten sowie die Tatsache, dass taktische Vorgaben nicht immer konsequent umgesetzt wurden. Ein weiterer Kritikpunkt war die Chancenverwertung: Das Team agierte offensiv unermรผdlich, belohnte sich angesichts vieler Gelegenheiten jedoch zu selten. So verzeichnete die Statistik 75 Abschlรผsse, wรคhrend zwรถlf weitere Schรผsse der Hausherren krachend an den Pfosten oder die Querlatte prallten.
โDen offensiven Knoten der Rockets lรถste schlieรlich AJ Cook, als er in numerischer รberlegenheit das 1:0 (11.) markierte, ehe Konsta Jaakola, kurz bevor der Jubel richtig verhallt war, mit einem schnellen Doppelschlag zum 2:0 (11.) und 3:0 (13.) direkt die nรคchsten Treffer nachlegte. Die Gรคste aus Moers verkรผrzten kurz darauf durch ein eigenes Powerplay von Rens auf 3:1 (15.), doch vor der ersten Drittelpause stellte Paul Kรถnig den komfortablen Vorsprung der Gastgeber mit dem 4:1 (20.) wieder her.
โIm Mittelabschnitt gรถnnten die Rockets den Black Tigers keine Pause und hielten den Druck unvermindert hoch, was Artjom Piskowazkow ausnutzte, um das Ergebnis auf 5:1 (23.) zu schrauben. Im direkten Anschluss entschied der รผberragend aufspielende Konsta Jaakola mit seinen Toren drei und vier an diesem Abend zum 6:1 (27.) sowie 7:1 (35.) die Partie frรผhzeitig.
Da die hohe Intensitรคt auch im letzten Durchgang bestehen blieb, erhรถhte Otis Knecht zunรคchst auf 8:1 (43.), als der Puck nach einem verdeckten Schuss รผber die Linie rutschte. Moers kam durch den zweiten Treffer von Rens zum 8:2 (44.) zwar noch einmal auf die Anzeigetafel, doch die Antwort folgte prompt, indem Knecht wenig spรคter in einem Powerplay zuschlug und auf 9:2 (46.) stellte. In der Schlussphase krรถnte Paul Kรถnig eine weitere รberzahlsituation der EGDL mit dem zweistelligen 10:2 (52.), bevor der zuvor glรผcklose Maximilian Kolesnikov den 11:2-Endstand (58.) besiegelte.
Text: Marco Heymann
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