
Hockey. Nach dem Gewinn des Hessenpokals stand für die weibliche U16 des Limburger Hockey-Clubs das nächste Highlight auf dem Programm: der Deutsche Jugendpokal 2026 in Bayreuth. Als Hessenpokalsieger hatten sich die Limburgerinnen für das bundesweite Turnier qualifiziert und trafen dort auf starke Konkurrenz aus anderen Landesverbänden.
Die Vorzeichen für das Turnier waren allerdings alles andere als optimal. Drei Stammspielerinnen mussten kurzfristig verletzungsbedingt absagen. Die Ausfälle machten sich im Verlauf des Turniers deutlich bemerkbar und waren für die Mannschaft nur schwer zu kompensieren.
Sportlich blieb die WU16 daher etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zwar konnten die Limburgerinnen mit den anderen Mannschaften mithalten, in den entscheidenden Situationen fehlte jedoch oftmals die letzte Konsequenz. Am Ende standen ein Sieg und ein Unentschieden zu Buche, womit der LHC den sechsten Tabellenplatz belegte.
Dass durchaus mehr möglich gewesen wäre, zeigte unter anderem die Partie gegen den späteren Turniersieger Blau-Weiß Köln. Die Limburgerinnen mussten sich nur knapp mit 0:1 geschlagen geben. Mit einem Sieg im letzten Spiel wäre sogar noch der Sprung auf den dritten Tabellenplatz möglich gewesen.
Ein besonderes Lob verdiente sich Torhüterin Maria, die mit zahlreichen starken Paraden dafür sorgte, dass die Limburgerinnen auch in engen Begegnungen im Spiel blieben.
Entsprechend fiel das sportliche Fazit nach dem Turnier etwas zwiespältig aus. Einerseits blieb die Erkenntnis, dass in voller Besetzung und mit etwas mehr Konsequenz durchaus eine bessere Platzierung möglich gewesen wäre. Andererseits zeigte die Mannschaft, dass sie auch auf diesem Niveau mit den anderen Teams mithalten kann.
Abseits des sportlichen Geschehens wurde die Reise nach Bayreuth für die Limburgerinnen jedoch zu einem rundum gelungenen Wochenende. Bei bestem Wetter präsentierte sich die oberfränkische Stadt von ihrer schönsten Seite. Auch die Organisation des Deutschen Jugendpokals erhielt von den Verantwortlichen viel Lob.
Vor allem als Mannschaft rückten die Spielerinnen von Trainer Ralf Jeuck in Bayreuth noch enger zusammen. Sie unterstützten sich gegenseitig, hatten viel Spaß miteinander und genossen die gemeinsame Zeit auch abseits des Hockeyplatzes. rk
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