Limburger HC will gegen Darmstadt und in Kaiserslautern am Wochenende mindestens drei Punkte

Hockey. Für die Herren des Limburger Hockey-Clubs steht am letzten Doppelspieltag vor der Winterpause viel auf dem Spiel. Die Limburger wollen mindestens drei Punkte holen, um auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Am Samstag und Sonntag warten dabei zwei unterschiedliche, aber durchaus lösbare Aufgaben.

Am Samstag um 16 Uhr empfängt der LHC auf der Albert-Collée-Hockeyanlage im Eduard-Horn-Park den Tabellenvierten TEC Darmstadt zum Hessen-Derby. „Darmstadt sehe ich spielerisch auf einem ähnlichen Niveau wie uns“, sagt LHC-Trainer Stefan Döppes. Entsprechend erwartet er ein Duell auf Augenhöhe, bei dem auch die Tagesform eine Rolle spielen dürfte. Der LHC kann dabei nahezu in Bestbesetzung antreten. Es fehlen lediglich Ralf Jueck, der als Trainer mit der Weiblichen U16 unterwegs ist, und Christian Predikant.

Am Sonntag um 13 Uhr gastieren die Limburger beim punktlosen Tabellenletzten TSG Kaiserslautern. Auf dem Papier ist der LHC damit der Favorit. Döppes warnt jedoch davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. „Kaiserslautern halte ich für den schwächsten Gegner der Gruppe. Aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Rahmenbedingungen wird die Aufgabe dort allerdings genauso anspruchsvoll wie das Spiel am Samstag gegen Darmstadt.“ Vor allem der Platz der Pfälzer, der auf einem Berg liegt, sei für Gastmannschaften schwierig zu spielen.

„Das Ziel für das Wochenende ist ganz klar: Wir wollen und müssen mindestens drei Punkte holen. Mehr wäre natürlich wünschenswert“, betont Döpper. Am Sonntag fehlen zusätzlich Finnjan Dick (beruflich verhindert) und David Schneider.

Wichtig sei vor allem, den Gegner nicht durch unnötige eigene Fehler ins Spiel zu bringen. „Wenn uns das gelingt, bin ich guter Dinge, dass wir in beiden Spielen gute Chancen auf einen oder sogar drei Punkte haben“, so der LHC-Trainer. Da beide Gegner nicht unbedingt selbst das Spiel machen wollten, müsse seine Mannschaft geduldig bleiben und dürfe nicht kopflos agieren. Aufsteiger Kaiserslautern scheint noch nicht in der Liga angekommen und verlor bisher alle drei Spiele bei 2:14-Toren. Darmstadt präsentierte sich mit Licht und Schatten, fegte Kaiserslautern 5:2 vom Platz und schaffte ein beachtenswertes 3:3 gegen Meisterschaftsmitfavoriten Mainz. Allerdings leistete TEC sich im bisher einzigen Auswärtsspiel auch einen 3:4-Ausrutscher bei Außenseiter Eintracht Frankfurt. rk

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