Die Partie in Arfurt begann verhalten und spielte sich zunächst überwiegend im Mittelfeld ab. Das erste offensive Ausrufezeichen setzte die heimische SG. Jan Höhler war es, der innerhalb 60 Sekunden gleich zweimal nach Ecke an der Latte scheiterte – einmal per Fuß, einmal per Kopf. Nur kurze Zeit später erzielte Nick Steiner den ersten Treffer, wurde allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen. Weitere Highlights blieben aus, sodass es torlos in die Kabinen ging.
Der zweite Durchgang benötigte weniger Anlaufzeit und hatte bereits nach 10 Minuten je einen Hochkaräter auf beiden Seiten zu bieten. Erst scheiterte Nick Steiner am glänzend reagierenden Cem Ertogrul, auf der Gegenseite setzte Maximilian Lotz die Kugel über das Tor. Erneut Nick Steiner und Luca Teller hatten die nächsten Chancen auf den ersten Treffer, zielten jedoch zu ungenau. Für den SVM war es Maurizio dos Santos Silva, der am Sechzehner auftauchte, aber mit seinem Abschluss zu hoch zielte. Den Lucky-Punch verpasste Luca Seibel kurz vor Schluss, als er aus 8 Metern verzog. Beide Teams versuchten viel, agierten offensiv aber meist zu ungenau, sodass es am Ende beim 0:0-Unentschieden blieb.
SG Villmar/Arfurt/Aumenau:
Huttarsch, Höhler, Volkwein, Böcher, Holder, Teller, L. Seibel, Steiner, Schneider, Rosbach, D. Seibel (Völpel, Koltermann, Tamme, Marks)
SV Mengerskirchen:
Ertogrul, Zenbil, Kühmichel, Fischer, Pinto Silva, Fröhlich, Lotz, Dos Santos Silva, Heck, Müller, Capli (Schermuly, Mamykin, Hölzer, Meuser, Hannappel)
Schiedsrichter: Karsten Pfeiffer (SV 1923 Nieder-Wöllstadt)
Zuschauer: 80
Tore: –
SG Villmar/Arfurt/Aumenau II – SG Oberlahn II 3:0 (2:0)
Die Hausherren gingen vom Anpfiff weg engagiert zu Werke und erwischten einen Start nach Maß. Fabian Jung setzte sich über die linke Seite gleich gegen drei Gegenspieler durch, bediente vor dem Tor Philipp Laux, der überlegt zur frühen Führung einschieben konnte. Die heimische SG gab weiter das Kommando an, agierte aus einer geordneten Defensive heraus und erhöhte folgerichtig zum 2:0. Vorausgegangenen war ein Fehlpass der Gäste im Spielaufbau, David Sprenger schnappte sich die Kugel und bediente Philipp Laux mustergültig – 2:0.
Nach Wiederanpfiff änderte sich wenig: Die Gastgeber ließen den Ball gut laufen und erspielten sich weitere Chancen, die endgültige Entscheidung sollte allerdings bis zur 74. Spielminute auf sich warten lassen. Diesmal trat Philipp Laux als Vorlagengeber in Erscheinung, schickte Noah Lottermann auf die Reise, der vor Keeper Limburger cool blieb und den Deckel auf die Partie machte. Außer einem Abschluss von Solomon Tekle, den Luca Janz entschärfen konnte, blieben die Gäste über die gesamte Spieldauer offensiv blass. Am Ende des Tages darf sich die SGVAA über einen verdienten Heimsieg freuen, der bei konsequenterer Chancenverwertung auch höher hätte ausfallen können.
Ein Sonderlob verdiente sich Schiedsrichter Zörb, der eine tadellose Leistung zeigte und die Partie jederzeit im Griff hatte.
Tore: 1:0 Laux (2‘), 2:0 Laux (25‘), 3:0 Lottermann (74‘)
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von Jakob Weil
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