
Limburg/München. Mit zehn Siegen und zahlreichen weiteren vorderen Platzierungen haben die Masters-Ruderer des Limburger Club für Wassersport (LCW) bei der Euro Masters Regatta in München eine starke Bilanz vorgelegt. Rebecca Will, Holger Will, Rainer Fiedler, Klaus Schuy und Werner Gläser vertraten die Limburger Farben in insgesamt 25 Rennen auf der Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim.
Den Auftakt machte Rebecca Will im Frauen-Achter C, Mindest-Durchschnittsalter (MDA) 43 Jahre, den sie in einer Renngemeinschaft mit Ruderinnen aus Speyer, Karlsruhe, Düsseldorf, Offenbach und Nürtingen gewann. Ein weiterer Sieg folgte im Frauen-Doppelvierer E (MDA 55). Gemeinsam mit Ruderinnen aus Hersfeld, Offenbach und Nürtingen setzte sich die Limburgerin gegen die Konkurrenz durch. Auch im Frauen-Doppelzweier A (MDA 27) war Will erfolgreich, hier gemeinsam mit Ihrer Zweierpartnerin Tanja Knöll aus Nürtingen. Im Mixed-Doppelzweier D (MDA 50) ging Rebecca Will gemeinsam mit Holger Will in einem reinen Limburger Boot an den Start. Das Duo belegte den dritten Platz. Im Leichtgewichts-Einer D konnte Rebecca Will den zweiten Platz errudern.
Einen weiteren Sieg holte die Limburgerin im Leichtgewichts-Einer A, den sie souverän für sich entschied. Im Mixed-Doppelvierer D saß sie anschließend wieder gemeinsam mit Holger Will im Boot. Zusammen mit Aktiven aus Nürtingen und Bad Ems erreichten die beiden Limburger Platz zwei. Im Frauen-Doppelvierer D konnte Rebecca Will mit Ruderinnen aus Speyer, Karlsruhe und Nürtingen wieder den Bugball als erste über die Ziellinie schieben. Im Frauen-Doppelzweier D war sie erneut gemeinsam mit ihrer Zweierpartnerin aus Nürtingen nicht zu schlagen.
Besonders bei der Euro-Masters-Regatta sind die Trophy Rennen, für die sich jeweils die sechs Zeitschnellsten aus den Abteilungsläufen qualifizieren. Rebecca Will war hier im Frauen-Einer-D vertreten. Anders als bei den Abteilungsrennen werden in den Trophy-Finals die Podestplätze ausgefahren und Gold, Silber und Bronze für die drei Erstplatzierten vergeben. Rebecca Will erruderte sich den zweiten Platz und konnte sich über die Silbermedaille freuen.
Den siebten Sieg feierte Will gemeinsam mit Holger Will im Mixed-Achter E. Die beiden Limburger starteten in einer internationalen Renngemeinschaft mit Ruderern aus Osnabrück, Düsseldorf, Preetz und Bad Ems sowie aus Norwegen, Dänemark und den USA. Das Boot gewann sein Rennen. In gleicher Besetzung trat die Mannschaft auch im Mixed-Achter D an und belegte dort Platz zwei.

Auch Holger Will war mehrfach erfolgreich. Im Männer-Doppelvierer E gewann er zusammen mit Ruderern aus Bad Ems, Osnabrück und einem Ruderer aus Norwegen. Im Männer-Vierer F (MDA 60) erreichte er mit Sportlern aus Honnef, Würzburg und Bad Ems Platz vier. Im Männer-Vierer E folgte gemeinsam mit Ruderern aus Gießen, Würzburg und Bad Ems Platz zwei. Einen weiteren zweiten Platz holte Will im Männer-Doppelzweier E mit einem Ruderer aus Bad Ems.
Zu den Limburger Siegern gehörte auch Rainer Fiedler. Im Männer-Doppelvierer G (MDA 65) saß er gemeinsam mit drei Ruderern aus Speyer im Boot und hörte das Zielsignal als erster. In einem Männer-Achter mit Aktiven unter anderem aus Speyer und Ingolstadt sowie einem türkischen Ruderer kam Fiedler auf Platz vier. Seinen zweiten Sieg feierte Fiedler gemeinsam mit Klaus Schuy im Männer-Doppelvierer H (MDA 70). Die beiden Limburger bildeten mit Ruderern aus Frankreich und der Türkei eine internationale Renngemeinschaft und gewannen ihr Rennen. Schuy hatte zuvor im Männer-Doppelvierer I (MDA 75) mit Ruderern aus Flörsheim und Koblenz sowie einem französischen Sportler Platz zwei erreicht. Auch im Männer-Vierer H kam er mit Aktiven aus Bremen, Honnef und der Türkei auf den zweiten Platz. Im Männer-Achter I–M waren gleich zwei Limburger beteiligt: Klaus Schuy saß im Boot, Werner Gläser übernahm die Steuerposition. Mit Ruderern unter anderem aus Flörsheim, Mainz, Bremen, Honnef und Koblenz sowie Frankreich erreichte die Renngemeinschaft Platz zwei. Gläser steuerte außerdem einen Männer-Vierer mit Ruderern aus Mainz, Bremen und Honnef auf Platz drei. Im Mixed-Doppelzweier H–M erreichte er zusammen mit einer Ruderin aus Offenbach Platz vier. Noch einmal gemeinsam im Boot saßen Rainer Fiedler und Klaus Schuy, während Werner Gläser die Mannschaft steuerte. Im Männer-Achter H traten die drei Limburger gemeinsam mit Ruderern aus Flörsheim, Bremen und Honnef sowie Frankreich und der Ukraine an. Die internationale Renngemeinschaft belegte Platz drei.
Damit standen am Ende für den Limburger Club für Wassersport zehn Siege aus 25 Rennen mit Limburger Beteiligungzu Buche. Neben den zehn Siegen zeugen zahlreiche zweite und weitere vordere Plätze von der starken Vorstellung des LCW bei der international besetzten Euro Masters Regatta.
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von Rebecca Will
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