SG Walluf – TuS Dietkirchen 4:0 (1:0)

Aufstellung SG Walluf: Schneider, Dimter, Zaltenbach, Preusse (68. Brunner), Bienek (74. Löwer), Balder, Schulz (74. Filali Baba), Matijevic (68. Fosuhene), Lutterbuese (68. Gerwalt), Dalbert, Monteiro-Carvalho
Aufstellung TuS Dietkirchen: Kohlhepp (46. Karle), Nickmann, Maurer (59. Steinhauer), Lahl, Nishizato, Eufinger, Bergs, Heene (59. Voss), Geraskins (59. Altenhofen), Iwan, Cakal
Tore: 1:0 Mateo Matijevic (20.), 2:0 Daniel Bienek (53.), 3:0 Maurice Schulz (55.), 4:0 Jan Löwer (77.)
SR: Lucas Renner
TuS bleibt auch in Walluf tor- und sieglos
Der TuS Dietkirchen muss dem Auftaktprogramm in die Spielzeit 2026/2027 mit zwei schweren Auswärtsspielen in der Verbandsliga Mitte Tribut zollen. Gegen die SG Walluf unterlag die Elf von Trainer Marco Reifenscheidt am Ende deutlich mit 4:0 (1:0). Zunächst entwickelte sich bei weiterhin heißen Temperaturen ein ausgeglichenes Spiel. Der TuS beschränkte sich zunächst auf das Verteidigen, verzeichnete dadurch wenig Ballbesitz. Eine Unachtsamkeit auf der linken Seite wussten die Hausherren im Stile einer Spitzenmannschaft eiskalt zu bestrafen, Matijevic erzielte das 1:0 (20.). Wenig später blieb TuS-Schlussmann nach einem Zusammenprall mit einem gegnerischen Angreifer liegen, biss auf die Zähne und hielt gezeichnet von der Aktion noch bis zur Pause durch, ehe er von Youngster Marius Karle ersetzt werden musste. Nach dem Wechsel bäumte sich der TuS noch einmal auf, erarbeitete sich die eine oder andere aussichtsreiche Spielsituation, blieb aber zu harmlos im letzten Drittel. Ein Fehlpass im Aufbauspiel leitete dann in der 53. Spielminute einen Konter ein, den Daniel Bienek mit dem 2:0 bestrafte. Mit einem satten Fernschuss erhöhte Maurice Schulz nur zwei Minuten später auf 3:0 und sorgte für die Vorentscheidung. Der TuS ließ den Kopf nicht hängen, gab die Bälle aber immer wieder zu schnell ab. Das 4:0 des eingewechselten Jan Löwers markierte den Endstand (77.). „Ärgerlich aber verdient“, lautete das Fazit von Coach Marco Reifenscheidt nach der Partie. Für den TuS lautet die Devise nun „Mund abwischen“, um am Sonntag, beim nächsten Auswärtsspiel in Niederhöchststadt das erste Erfolgserlebnis der Saison einzufahren.
– von Yannick Wenig

 

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