Nach Barbara Bremer (2019) und Peter Ringeisen (2024 und 2025) hatte die VLG Eisenbach mit dem aus Niederselters stammenden Michael Rembser einen weiteren „ Eisenmann „ aus ihren Reihen am Start. Am Sonntagmorgen um 07.00 Uhr begab sich Michael zusammen mit 5.000 weiteren Startern in der fränkischen Kreisstadt auf die Langdistanz. Vor ihm lagen 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein abschließender Marathonlauf über 42,195 Kilometer.
Starker Auftakt im Kanal und Gänsehaut am Solarer Berg:
Aufgrund der sommerlichen Wassertemperaturen herrschte im Main-Donau-Kanal ein Neopren-Verbot. Davon unbeeindruckt bewältigte der starke Schwimmer die Wendepunktstrecke zwischen Heuberg und Hilpoltstein bravourös und stieg nach einer hervorragenden Zeit von 1:18:22 Stunden aus dem Wasser. Danach ging es auf die 180 Kilometer lange Radstrecke, die mit insgesamt 1.500 Höhenmetern gespickt war. In zwei Runden führte der Kurs durch den Triathlon-Landkreis. Die absoluten Höhepunkte waren dabei der berüchtigte Kalvarienberg mit einer Steigung von 10% sowie der legendäre Solarer Berg. Dort standen die Zuschauer dicht gedrängt an der Strecke und sorgten mit ihrem lautstarken Support für echte „Tour de France „-Atmosphäre. Nach einer harten Fahrt von 5:57:31 Stunden stellte Michael sein Rad in der Wechselzone ab.
Die letzte Disziplin verlangte dem Athleten noch einmal alles ab. Die klassische Marathonstrecke von 42,195 Kilometern führte zu großen Teilen am Main-Donau Kanal entlang, verlief aber auch durch verschiedene Stadtteile und hielt mit dem steilen Anstieg zum Vorort Büchenbach eine späte Tücke bereit. Mit seiner Laufzeit von 5:04:57 Stunden meisterte Michael auch diese finale Prüfung. und beendete mit der Gesamtzeit von 12:28:44 Stunden. Damit sicherte er sich Platz 1.956 in der Gesamtwertung und Rang 358 in der Altersklasse M 40 und erfüllte sich mit dem Finish einen langgehegten Traum.
Die Mitglieder der VLG Eisenbach gratulieren ihrem frischgebackenen „ Ironman „ von ganzem Herzen zum runden Geburtstag und dem erfolgreichen Wettkampf. Für die sportliche und private Zukunft wünschen sie ihm weiterhin alles Gute.
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Lea Eisinger/Bernd Falkenbach