Zu Beginn der Fußball-Saison 2025/2026 tauchte ein neuer Name in der Geschichte des heimischen Fußballs
auf – erstmals ging eine Union aus 4 Ortsteilen an den Start, die Union Dauborn/Kirberg/Neesbach/Ohren. Anfangs belächelt kann man nun von Seiten der Union-Verantwortlichen sagen: „Wir haben dann doch viele Dinge richtig gemacht“, obwohl die ersten Entscheidungen zu Beginn der neuen „Fußball-Geschichte“ gleich die Schwierigsten sein sollten. Beide Partnervereine trennten sich von ihren Trainern. Man wollte den totalen „Cut“, den „Neubeginn ohne wenn und aber“. Auf der einen Seite trennte sich die SG Kirberg/Ohren vom langjährigen Erfolgscoach Daniel Dylong und bei der FSG Dauborn/Neesbach musste der erst vor der letzten Saison verpflichtete Maxi Reitz wieder seine Koffer packen. Mit dem in heimischen Fußballkreisen bestens bekannten Walter Reitz installierte man einen absoluten Fachmann auf dem Cheftrainer-Posten. Walter Reitz lebt den Fußball nicht nur, sondern er saugt ihn förmlich auf. Als spielenden Co-Trainer verpflichtete man mit Nils Wettengl einen jungen Mann aus Ohren, der schon das Trikot der JSG Hünfelden in seiner Zeit als G- und F-Junior getragen hat und zuletzt zum Kader der Sportfreunde Eisbachtal gehörte. Bereits nach kurzer Zeit konnte man feststellen, dass da etwas zusammenwächst. Das Auftreten der Mannschaft im einheitlichen Team-Dress dank guter Sponsoren, das Team um die Mannschaft und das erfolgreiche Agieren auf dem Platz, sorgte auch bei den Fans für großes Interesse und Aufmerksamkeit. Die Zuschauerzahl bei den Heimspielen mit jeweils weit über 100 Besuchern und dem großen Tross, der sich zu den Auswärtsspielen auf den Weg gemacht hat, gab es kein langes Abtasten, im Gegenteil, man „hat sich ganz schnell gefunden“. Auch das Einbauen vieler junger Spieler hat sich bezahlt gemacht und so kann man auf eine sehr erfolgreiche, erste Saison als Union DKNO zurück blicken. Hinrunden-Tabelle: Platz 6. Rückrunden-Tabelle: Platz 3, macht in der Gesamttabelle der Kreisoberliga einen hervorragenden 4. Platz. Prunkstück des Teams ist nach wie vor die Defensive, denn zusammen mit einer weiteren Mannschaft stellt man die drittbeste Abwehrreihe der gesamten Liga. Wenn man überhaupt etwas bemängeln kann, ist es die „etwas schwache Brust“ in der Offensive. Aber es muss ja auch noch Arbeit für die neue Saison übrig bleiben. Und trotz der zwei Derbyniederlagen im Laufe der Saison, steht man vor dem Nachbarn der SG Heringen/Mensfelden in der Abschluss-Tabelle der KOL. Zusätzlich kann man sich mit Stolz auf das Revers schreiben, dem souveränen Meister und Aufsteiger in die Gruppenliga, SG Oberlahn, einen Punkt abgeknüpft zu haben, denn dieser hat von 30 Partien nur ein Spiel verloren und ganze 4mal Unentschieden gespielt. Auch eine zweistellige Niederlage gegen das Ausnahmeteam, wie bei einigen Teams geschehen, war mit der Union nicht zu machen. Im letzten Spiel der Saison konnte man dann mit einem knappen 1:0 Sieg (Torschütze: Levin Albrecht) beim Tabellenzweiten und Relegationsteilnehmer SG Villmar/Arfurt/Aumenau ein letztes Ausrufezeichen setzen und nach der anschließenden tollen und höchstkulinarischen „italienischen Nacht“, blickt man auf Seiten der Union zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben und die Saison 2026/2027.
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von Dieter Bäbler.

Spielte eine hervorragende Premieren-Saison in der KOL: Die Union DKNO, hier ein Bild vom Mai 2026.
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