
SG Weilmünster/Laubuseschbach II – SV Wilsenroth II 3:1 (2:0)
In einer zunächst ausgeglichenen Begegnung geriet der SVW früh durch ein unglückliches Eigentor in Rückstand. Die Gäste bemühten sich zwar um offensive Akzente, doch im letzten Drittel fehlte häufig die nötige Präzision und Durchschlagskraft.
Die Heimelf zeigte sich dagegen effektiv und nutzte ihre Kontermöglichkeiten konsequent aus. Mit zwei weiteren Treffern stellte die SG auf 3:0 und sorgte damit früh für klare Verhältnisse. Zwar gelang Disbudak in der 73. Minute noch der verdiente Anschlusstreffer zum 3:1, doch eine Wende blieb dem SVW letztlich verwehrt.
SG Weilmünster/Laubuseschbach – SV Wilsenroth 2:3 (0:2)
Der SVW fand zunächst nur schwer in die Partie und musste einige Angriffsbemühungen der Heimelf überstehen. Nach etwa einer Viertelstunde näherte sich der SVW mit ersten Offensivbemühungen an und zeigte erneut die Kaltschnäuzigkeit der vergangenen Wochen: Kundermann brachte den SVW in der 19. Minute aus abseitsverdächtiger Position in Führung, nachdem er den Heimkeeper umkurvt hatte.

Danach übernahmen die Gäste überfallartig die Kontrolle. Wilsenroth präsentierte sich griffig, zweikampfstark und gut organisiert. Nachdem Kapitän Türk mit einem Distanzschuss noch sehenswert an der Latte gescheitert war, traf Klink aus ähnlicher Position ebenso sehenswert zum 0:2 (27.).
Als Raskop in der 55. Minute auf 0:3 erhöhte, schien die Partie bereits entschieden. Doch die Heimelf gab sich nicht auf und nutzte das in dieser Phase nachlässige Umschaltverhalten des SVW konsequent aus. Dornheim verkürzte mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten auf 2:3 (69./73.) und sorgte damit nochmals für Spannung.
In der Schlussphase entwickelte sich ein offener und ruppiger Schlagabtausch. Gegen eine durch Gelb-Rot dezimierte Heimelf hatte Wilsenroth mehrfach die Chance zur endgültigen Entscheidung, ließ jedoch unter anderem einen Foulelfmeter ungenutzt oder scheiterte am Aluminium.
Am Ende brachte der SVW den knappen Vorsprung dennoch über die Zeit und setzte damit seinen beeindruckenden Schlussspurt fort: Aus den letzten fünf Spielen holte Wilsenroth starke 13 von 15 möglichen Punkten und darf – je nach Ausgang der übrigen Partien – sogar noch auf einen einstelligen Tabellenplatz hoffen.
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von Marius Zabel – Mehr Bilder vom Spiel könnt ihr auf der facebook-site von sport11 sehen – Alle Bilder von Kalli van der Burg
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