Spielberichte TSG Oberbrechen

TSG Oberbrechen – RSV Weyer 2:0 (0:0)

Die TSG Oberbrechen konnte das Derby gegen den RSV Weyer für sich entscheiden und setzte sich am Ende verdient mit 2:0 durch. In einer zunächst chancenarmen Partie steigerte sich die Heimelf nach der Pause deutlich und sorgte mit zwei Treffern für klare Verhältnisse.

Die Anfangsphase war von viel Einsatz und Derbytypischer Intensität geprägt, klare Torchancen blieben jedoch zunächst Mangelware. Die erste gute Möglichkeit der Partie hatte die TSG: Nach einer Flanke von Cicatelli kam Viktor Martin frei zum Kopfball, setzte diesen jedoch knapp am langen Pfosten vorbei.

Im weiteren Verlauf neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend im Mittelfeld. Torraumszenen blieben selten, sodass sich ein eher zerfahrenes Spiel entwickelte.

Auch nach dem Seitenwechsel dauerte es zunächst, bis die Partie an Fahrt aufnahm – dann jedoch schlug die TSG eiskalt zu. Nach einer Ecke landete der Ball bei Paul Schneider, der aus der zweiten Reihe abzog und das Leder mit einem wuchtigen Linksschuss unhaltbar im langen Eck zur 1:0-Führung unterbrachte. Die Frage nach Paul Schneiders starkem Fuß war damit final beantwortet.

Nur wenige Minuten später legte Oberbrechen nach: Nach einem präzisen Steilpass auf Viktor Martin behielt dieser die Übersicht und legte quer auf Til Eckert, der frei vor Torhüter Schmitt auftauchte und sicher zum 2:0 vollendete.

Weyer versuchte im Anschluss, noch einmal zurück in die Partie zu finden, kam aber nur zu wenigen zwingenden Abschlüssen. Die beste Gelegenheit vergab Alex Loresch, der frei vor TSG-Keeper Münkel auftauchte, den Ball jedoch über das Tor hob.

In der Schlussphase blieb Oberbrechen die gefährlichere Mannschaft. Weitere Abschlüsse von Unger und Morim sorgten zwar für Gefahr, brachten jedoch keine weiteren Treffer mehr ein.

So blieb es beim verdienten 2:0-Erfolg für die TSG Oberbrechen, die sich im Derby vor allem nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit durchsetzen konnte.

TSG Oberbrechen: Münkel, Zukowski, Gebhardt, Ciactelli, Al Mohammad, Unger, V. Martin, Morim, Eckert, Schneider, Schumacher (K. Kremer, T. Kremer, A. Martin)

RSV Weyer: Schmitt, D. Fähtz, Müller, Beddiar, Mabiala, Loresch, Blom, Weber, Wagemann, Erdogan, Lmadaghri (Ehrlich, Pitkowski, Jilke, A. Fähtz)

Tore: 1:0 Paul Schneider (55.); 2:0 Til Eckert (63.)

Schiedsrichter: Nizar Bahi Ramchani

Zuschauer: 140

  • von Sascha Lanzel

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TSG Oberbrechen II – TuS Frickhofen 0:0 (0:0)

Im Heimspiel gegen den TuS Frickhofen kam die zweite Mannschaft der TSG Oberbrechen nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. In einer insgesamt chancenarmen Partie konnten beide Teams nur phasenweise Akzente setzen, sodass die Punkteteilung letztlich in Ordnung geht.

Die Gäste aus Frickhofen erwischten den besseren Start in die Begegnung und setzten die TSG früh unter Druck. Bereits in der 5. Minute musste TSG-Schlussmann Möbs erstmals eingreifen und parierte stark gegen den ersten Abschluss der Gäste. Kurz darauf wurde Oberbrechen früh zu einem Wechsel gezwungen: Benedikt Speier musste verletzungsbedingt vom Feld, für ihn kam Bene Pötz in die Partie.

Frickhofen blieb in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und hatte in der 18. Minute Glück aus Sicht der TSG: Nach einem Zweikampf im Strafraum blieb der Pfiff des Schiedsrichters wahrscheinlich zu Unrecht aus. Nur wenig später strich ein Freistoß der Gäste haarscharf am Pfosten vorbei. Die Heimelf tat sich schwer, ins Spiel zu finden, und kam erst Mitte der ersten Halbzeit zu ihrer ersten nennenswerten Offensivaktion. Nach einer Ecke versuchte es Kevin Kremer aus der Distanz, setzte den Ball jedoch deutlich über das Tor.

Bis zur Pause fand Oberbrechen zwar etwas besser in die Partie, insgesamt blieb der Auftritt jedoch durchwachsen. Auch spielerisch entwickelte sich keine ansehnliche Begegnung.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die TSG verbessert und kam zu mehr Spielanteilen. Die beste Phase der Gastgeber folgte um die Stunde: Kevin Kremer hatte binnen weniger Sekunden gleich zwei gute Möglichkeiten aus der Distanz, doch Frickhofens Torhüter Steinebach reagierte jeweils stark – insbesondere bei der ersten Parade zeigte er eine sehenswerte Aktion.

Auch im weiteren Verlauf blieb Oberbrechen bemüht. Nach einem langen Ball kam Jonas Kremer in aussichtsreicher Position zum Abschluss, verfehlte jedoch das Ziel. In der Schlussphase versuchte es Leon Remagen noch einmal mit einem Schuss auf die kurze Ecke, doch erneut war Steinbach zur Stelle.

So blieb es am Ende beim torlosen Remis. Während sich die Gäste nach Abpfiff über den Punktgewinn freuten, zeigte sich die TSG zwar nicht zufrieden mit der eigenen Leistung, konnte mit dem Ergebnis jedoch leben.

TSG Oberbrechen II: Möbs, Rudloff, Deisel, Schneider, Speier, Schmitt, Kremer, Metternich, Kunath, J. Kremer, Lorse (Zahn, Remagen, Pötz, Grund)

TuS Frickhofen: Lu. Steinebach, Weller, Pikalov, Schmidt, Meyer, Acar, Hannappel, Sommer, Schmdit, Imeri, Le. Steinebach (Akcakoca, Martin, Selmani, Valente, Meuser)

Schiedsrichter: Jens-Uwe Bock

Zuschauer: 35

  • von Sascha Lanzel

 

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