Rot Weiss Hadamar – RSV Weyer  2-0  (0-0)

Rot Weiss Hadamar hat im letzten Kreisderby der Verbandsligasaison 23/24 seine „weiße Weste“ behalten und kann bei 4 Siegen und 2 Remis eine positive Derbybilanz vorzeigen.
Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte ein relativ ausgeglichenes und verhalten geführtes Spiel. Hadamars Interimstrainer Ralf Schuchardt sah den Grund bei seiner Elf. „Wir wussten dass es schwer wird, da wir in Anbetracht der letzten negativen Ergebnisse nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen“.
So waren dann die nennenswerten Offensivaktionen an einer Hand ab zu lesen. Weyer hatte in der ersten Viertelstunde etwas mehr Ballbesitz. Strafraumaktion ergaben sich daraus nicht, was auch im Laufe der Partie nicht besser werden sollte.
Hadamar hatte zwei gute Möglichkeiten zur Führung. Alem Koljic traf nach Vorlage von Enis Halimi  die Latte (17), Halimis Torschuss aus spitzem Winkel, wurde auf der Torlinie geklärt (22). Koljc musste schon nach 25 Minuten verletzt ausscheiden, was dem Spiel der Heimelf nicht gut tat. Paulo Gombert konnte beim Abschluss, im Anschluss an eine Ecke, gerade noch entscheidend gelockt worden war (36.). Weyers Offensive: blieb ungefährlich.
Nach Wiederbeginn wurde Hadamar überlegen. Erst traf Hendrik Hillen nach  Ablage Jerome Zeys die Kugel ans Außennetz (52.). Zwei Minuten später wurde gejubelt: Nach einer Ecke von Marc Fichtner stand Larion Kosuchin „goldrichtig“ und traf zum 1-0
Damit war der Weg für den Sieg geebnet. Enis Halimi hatte, nach Vorarbeit von Larion Kosuchin Pech, dessen Ablage knapp am Posten ins Aus ging (59). Der zweite Treffer, und damit schon eine Vorentscheidung , fiel kurz danach. Jerome Zey war nach Steckpass aus 16 Metern mit kernigem Linksschuss erfolgreich und stellte auf 2:0 (60.) –
Weyer war fortan nicht mehr in der Lage dagegen zu halten und kam erst in der Nachspielzeit noch einmal gefährlich vor das Gehäuse von Christopher Strauch , der sonst einen ruhigen Nachmittag erlebte.
Caleb Murphy verpasste in der 75.Minute knapp einen weiteren Hadamarer Treffer, Nach gutem Solo hatte er bereits Weyers Kohlepp umkurvt, der Winkel zum Abschluss wurde danach aber immer ungünstiger. sodass das Leder nur am Außennetz landete.
Weyers Trainer Frank Wissenbach war nach der Partie , insbesondere von der  Vorstellung seiner Elf in der zweiten Halbzeit, enttäuscht.
Für den SV Hadamar war es nach drei sieglosen Spielen mal wieder ein Erfolgserlebnis, Ob er noch einmal langt, um im Rennen um die Aufstiegsrelegation einzugreifen, entscheidet sich spätestens am kommenden Freitag beim Spiel in Hornau. Der Gastgebende TuS hat 7 Punkte mehr auf der Habenseite.
Hadamar: Strauch, Mansur (65. Geraskins), Wölfinger, Park, Halimi (81. Bohnet), Kosuchin (75. Murphy), Zey, Koljic (24. Hillen), Hindic, Fichtner, Gombert – Weyer:Kohlhepp, Orani, Schutzbach, Schroeder, G. de Rinaldis, Schmidt, Rohmann (66. Grund), N. Becker, Misia, L. Becker (81. F. de Rinaldis), Meuser (46. Blecher) –
SR: Sören Rolfs (FV Cölbe) – Tore: 1:0 Larion Kosuchin (54.), 2:0 Jerome Zey (60.) – Zuschauer: 250.
– Hans Reichwein

 

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