Frauen I des RSV Würges verlieren letztes Pflichtspiel in 2023 mit 2 : 3 (1 : 1)

Wenn man zweimal führt und dann trotzdem verliert, steht man am Ende mit leeren Händen da.
Das ist nach der bitteren Niederlage nun die harte Realität für die Mannschaft des RSV Würges.
Man steht zwar weiterhin auf einem Nicht-Abstiegsplatz, aber gerne wäre das Team von Mario Naderer mit etwas mehr Puffer in die Winterpause gegangen.
Spielverlauf:
November Rain…der Song von Guns and Roses wäre als Einlaufhymne passend gewesen.
Und dieser Regen schaffte über die komplette Spielzeit widrige Umstände für beide Mannschaften, Schiedsrichter und Zuschauer.
Die ersten Minuten gehörten dem RSV. Mutig und druckvoll startete man ins Spiel und belohnte sich dann in der 17. Spielminute mit dem 1 : 0.
Alina Jantz konnte sich nach schöner Vorarbeit von Katharina Naderer gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen und schob den Ball dann an der Torfrau des TSV Nieder-Ramstadt vorbei ins Netz. Danach verflachte das Spiel des RSV auf unerklärliche Weise.
Wer dennoch dachte, dass es mit der Führung in die Pause gehen würde, der wurde in der 43. Spielminute eines Besseren belehrt.
Die Frauen des RSV sahen sich offensichtlich schon in der trockenen Kabine sitzen. Vielleicht war das die Ursache für die Unaufmerksamkeit, die es ermöglichte, dass der Ball nach einer Ecke der Gäste urplötzlich zum 1 : 1 Ausgleich im Netz landete (Cornelia Jegler).
Aus der Pause kommend gehörten die ersten Minuten wieder dem RSV, der wie schon zu Beginn des Spiels mutig und druckvoll auftrat. Und auch dieses Mal belohnten sie sich. Nach einem hervorragenden Pass von Tina Belke war es Katharina Naderer, die dann die Torfrau des TSV mit einem Lupfer überwinden konnte (52. Spielminute). Und wieder gab der RSV nach der erneuten Führung das Spiel auf unerklärliche Weise ab. Die Gäste nutzten die sich hieraus ergebenden Gelegenheiten. Drei Kontakte reichten den Frauen des TSV dann in der 59. Spielminute für den erneuten Ausgleich zum 2 . 2 (Lena Freund).
Als wenn das Wetter nicht schon schlimm genug war – in der 83. Minute kam es für den RSV noch schlimmer. Nach einem missglückten Abwehrversuch landete der Ball auf kuriose Weise wieder im Kasten der Gastgeberinnen zum 2 : 3 (Mona Schmidt).
Die verbleibende Spielzeit konnte der RSV nicht mehr für einen weiteren Treffer nutzen, denn die Gäste verteidigten geschickt ihre knappe Führung bis zum Schlusspfiff.
Die Ratlosigkeit war am Ende allen Akteuren des RSV anzusehen. Zweimal die Führung hergegeben und wichtige Punkte im Abstiegskampf verspielt.
Die Ursachen dafür muss Trainer Mario Naderer nun mit seinem Team aufarbeiten.
Getreu dem Zitat: “Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft”
(Freifrau Marie Ebner von Eschenbach (1830 – 1916), mährischösterreichische Schriftstellerin),
ist es noch ein langer und harter Weg bis zum erklärten Saisonziel “Klassenerhalt”.
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