Durchwachsene DM für Limbacher Triathlonnachwuchs

2. von links Oskar Weber, 4. von links Tom Borst Foto: Ines Borst:

Ganze drei Limbacher Nachwuchssportler*innen sowie unser Ligastarter Oskar Weber aus Rotenburg wurden für die Deutschen Nachwuchsmeisterschaften in Goch/NRW nominiert. Diese Nominierungen sind bereits ein großer Erfolg für den kleinen Hünstetter Verein angesichts von fehlenden Schwimmzeiten und im Vergleich zur Konkurrenz ungleich guten Trainingsbedingungen.
Die hohe Leistungsdichte auf nationalem Niveau fordert auf den Punkt fokussiert und vorbereitet zu sein. Ein schmaler Grat auf dem im Triathlon ganz schnell “gewandert” werden muss. Auch wenn es etwas weiter vorne und schneller hätte sein dürfen und in Normalform auch geht, muss man akzeptieren, wenn es ausgerechnet an DEM TagX nicht ganz passt.

Nach den Regentagen der Rennwoche war es am Renntag warm, früh schon schwül und auf der 5x4km Wendepunkt-Radstrecke windig. Dazu eine weiche, tiefe Wechselgartenwiese, die bald an den Schlamm bei Festivals erinnerte.

In der A-Jugend rasselte Soma Bárdi als 16ter ganz knapp an den erhofften DTU-Cuppunktplätzen vorbei. Mit einer Rennzeit von fast genau einer Stunde zeigte er eine gute Leistung. Nun hofft er über den Winter seine aufsteigende Entwicklung im Laufen fortzusetzen, um dann im nächsten Jahr nochmals weiter vorne mitlaufen zu können. Lea Borst kam an diesem Tag nicht an ihr normales Level heran und kämpfte vor allem auf den 5 Laufkilometern gegen Schmerzen an. 1h10min und Platz 27 der weiblichen A-Jugend zeigen, das läuft sonst anders. Nun blickt sie motiviert auf den bevorstehen Umzug in den Olympiastützpunkt Saarbrücken, wo  sie bei optimalen Trainingsbedingungen insbesondere im Schwimmen Fortschritte machen möchte.

Ähnlich erging es Tom Borst, der mit den Wetterverhältnissen nicht zurechtkam und nach ordentlichem Schwimmen und taktisch klugem Radfahren beim Laufen um Luft rang und Platz um Platz verlor. Mit Rang 36 und einer Zeit über 1h2min konnte er folglich nicht zufrieden sein. Oskar Weber, spät für die DJM nachberufen und schon in der Vorbereitung auf die erste Olympische Distanz, zeigte ein sehr ordentliches Niveau und knüpfte an die guten Regionalligarennen an: 38ter in seinem ersten DTU-Rennen auf nationaler Ebene ist aller Ehren wert. Er musste wie erwartet beim Laufen die Konkurrenz davonziehen lassen, da er dort mehrere Monate nicht trainieren konnte.

Nun wünschen wir unseren Sportler*innen erst mal gute Erholung. Genießt den anstehenden Saisonendspurt im Bewusstsein der bereits vielen sehr guten Rennen.

Tom Borst drücken wir die Daumen, dass es am 3.9. beim Junioren-Europacup in Bled und seinem ersten Auftritt im Nationaldress wieder normal laufen wird.

Jugend A weiblich (0,75-20-5km): 27. Lea Borst, 1:10:46h

Jugend A männlich (0,75-20-5km): 16. Soma Bárdi, 1:00:49h

Junioren (0,75-20-5km): 36. Tom Borst, 1:02:42h; 38. Oskar Weber, 1:03:13h

  • von Moritz Spitz

 

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