Mit einem teuer bezahlten Sieg beim 1.FFC Geisenheim

Spielbericht 1. FFC Geisenheim vs. RSV Würges I – Frauen Gruppenliga West
Mit einem teuer bezahlten Sieg beim 1.FFC Geisenheim bleiben die Frauen I des RSV Würges durch ein 2:3 Auswärtserfolg zwar weiterhin ungeschlagen in ihrer ersten Saison in der Gruppenliga West. Aber gleich vier Spielerinnen schieden mit schwerwiegenden Verletzungen aus der Partie aus (Fingerbruch, Schädelprellung, Verdacht auf Bänderriss, Verdacht auf Muskelfaserriss).
Somit sieht der Kader für das letzte Spiel am nächsten Sonntag, 06.05.23, 18:00 Uhr in Würges, gegen Tura Niederhöchstadt, sehr “übersichtlich” aus.
Festzuhalten bleibt:
Mit diesem hart erkämpften Sieg bleibt der RSV Würges weiterhin ungeschlagen und weist als Aufsteiger eine beeindruckende Bilanz auf.
Torfolge:
0:1 – Ina Sophie Gangl, 47. Minute
1:1 – Lena Matijevic, 55. Minute
1:2 – Alina Jantz, 60. Minute
1:3 – Marie Hünerbein, 65. Minute
2:3 – Lena Matijevic, 85. Minute
Aufstellung:
RSV Würges
Marie Hünerbein, Stina Haberhauer, Alina Jantz, Tina Belke, Hannah Zerbst, Annika Seel, Singa Reuter, Vanessa Kremer, Gesine Wolf, Katharina Naderer, Johanna Morsch, Ines Günther, Ina Gangl, Lilly Schäfer
Trainer: Mario Naderer
1.FFC Geisenheim
Sharlyn Prison, Christiane Schaefer, Celine Grösch, Michelle Plettner, Josy Clarke, Jule Clarke, Franziska Bender, Aileen Fischer, Nina Matti, Lisa Weuster, Lena Matijevic, Larissa Cepni, Luzia Fischer, Daniela Nesic
Trainerin: Daniela Nesic
Spielbericht:
Im Tor der Frauen des RSV Würges standen, aufgrund der für den Rest der Saison ausfallenden Stammtorfrau Charlotte Bünning, an diesem Tag Feldspielerinnen (1. Halbzeit Marie Hünerbein, 2. Halbzeit Stina Haberhauer).
Die Gastgeberinnen aus Geisenheim gaben sich von Beginn an kämpferisch und hielten mit großem Körpereinsatz dagegen.
In der 19 Minute wurde Katharina Naderer im Strafraum der Gastgeberinnen hart gefoult. Sie stürzte und die Gegenspieler fiel ihr dabei auf die Hand.
Die Folgen konnte man sofort deutlich erkennen – Bruch des kleinen Fingers. Dieser wurde dann  im Krankenhaus Rüdesheim gerichtet und geschient.
Nach dieser “Unterbrechung” verlief die erste Halbzeit zunächst ohne bemerkenswerte Chancen auf beiden Seiten. Der RSV war zwar die spielbestimmende Mannschaft, Treffer blieben jedoch aus.
Eine Aktion muss jedoch hier erwähnt werden. Ein wuchtiger Freistoß von Ines Günther aus mindestens 30 Metern krachte ans Lattenkreuz der Gastgeberinnen. Dieser Schuss hätte einen Treffer verdient gehabt.
Kurz nach Wiederanpfiff (47. Minute) war es dann endlich soweit.
Die eingewechselte Ina Gangl erlief sich einen Steilpass und überwandt die Torfrau der Gastgeberinnen.
In der 55. Minute kam es dann zum zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich.
Alina Jantz erzielte dann in der 60. Minute nach Vorarbeit von Ina Gangl das verdiente 1:2.
Fünf Minuten später (65. Minute) erhöhte Marie Hünerbein mit einem schönen Kopfballtreffer nach einem Freistoß von Ines Günther auf 1:3.
Aufgrund der verletzungsbedingt ausgeschiedenen Spielerinnen (Naderer, Kremer, Morsch) war das Wechselkontingent frühzeitig ausgeschöpft. So mussten Spielerinnen, die auch schon angeschlagen auf dem Platz standen, die Partie über die Zeit bringen.
Das 2:3 in der 85. Minute machte es zwar noch einmal spannender als gewünscht, dem RSV gelang es jedoch den Ball vom eigenen Tor bis zum Abpfiff fern zu halten.
Und so endete das Spiel mit einem hart erkämpften 2:3 Auswärtserfolg.
Der “Fingerbruch” war jedoch nicht der einzige “Besuch” im Krankenhaus Rüdesheim an diesem Abend. Alina Jantz musste mit einer Schädelprellung vom Rettungswagen abgeholt werden und befindet sich jetzt im Idsteiner Krankenhaus, weil sie vorerst dort unter Beobachtung bleiben muss.
Sie hatte in der 1. Halbzeit einen Zusammenprall (Kopf) mit einer Gegenspielerin. Die Symptome kamen dann erst nach Abpfiff zum Vorschein.
Und das sollten nicht die einzigen Verletzten bleiben.
Auch Johanna Morsch und Vanessa Kremer mussten verletzungsbedingt vom Platz (Verdacht auf Bänderriss und Verdacht auf Muskelfaserriss).
Wir wünschen allen verletzten Spielerinnen eine schnelle Genesung und gute Besserung.
– von Mario Naderer

 

 

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