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Limburger HC verliert Tabellenführung/Niederlagen in Rüsselsheim und Frankenthal

Hockey. Der Limburger Hockey-Club hat am Wochenende seine ersten Rückschlage erlitten und die Tabellenführung der 2.Hallenhockey-Süd verloren. In einem packenden Hessen-Derby unterlagen die Schützlinge von Trainer Marcus Gutz nach 5:2-Führung noch 7:8. Nach zwei Siegen zum Auftakt ging der LHC dann Sonntag bei der TG Frankenthal am Ende mit 5:11 förmlich unter. Nun heißt es für die Lahnstädter erst einmal, sich nach hinten abzusichern und die Favoritenrolle der Gruppe vorerst Ludwigsburg und Frankenthal zu überlassen. Schade aus Limburger Sicht, denn in Rüsselsheim wäre durchaus die Wahrung der „weißen Weste“ möglich gewesen. Zwar gingen die Opelstädter bereits in der ersten Minute in Führung. Doch dann legten die Gäste in der Sporthalle Dicker Busch los und kamen durch zwei Mal Jannis und einmal seinen Bruder Julien Collée, Max Müller und Laurens Meurer per Strafecke zur 5:2-Führung. Doch Rüsselsheim war im Derby besonders motiviert, den ersten Saisonsieg zu schaffen und hielt gegen den LHC voll dagegen. Wichtig aus Sicht der Gastgeber, noch vor der Halbzeitpause wieder auf 4:5 heranzukommen. Nach der Pause ging der Sturmlauf des RRK weiter, der durch Schwarz, Hajri und zwei Mal Isselhard die Partie drehte und mit insgesamt sechs Toren in Folge auf 7:5 davonzog. Nun war Limburg gefragt und kam durch Benedikt Faustmann sieben Minuten vor Spielschluss auf 6:7 heran. Doch Rüsselsheim wurde nicht nervös, spielte weiter konzentriert sein Spiel weiter und stellte durch Hajri schon zwei Minuten später wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her. Der LHC musste nun ins Risiko gehen und opferte den Keeper für einen sechsten Feldspieler. Doch die Überzahl führte nur noch zu einer Strafecke. Die verwandelte Faustmann zwar. Doch kam der Treffer in der Schlussminute zu spät, um Limburg noch die Chance auf den Ausgleich zu eröffnen. Limburg hatte über die 60 Minuten mehr Ballbesitz, doch diesmal war Rüsselsheim nach vorher nur vier Toren in zwei Spielen im Abschluss einfach effektiver. Spielt der RRK so weiter, hat er sehr gute Chancen auf den Klassenverbleib. In Frankenthaler Hexenkessel war von Anfang an klar, dass Limburg nur Außenseiter sein würde. Frankenthal hatte sich vor der Runde verstärkt und gilt als ausgewiesener Hallenspezialist. Bis gegen Ende der ersten Hälfte hielt der Gast aber gegen den neuen Tabellenführer gut mit. Schmietenknops Heimführung konnte Kay Tomas nur eine Minute später kontern. Meurer brachte Limburg in der elften Minute gar mit 2:1 in Führung. Und auch auf Beckers Doppelschlag zum 2:3 hatten die Hessen durch Julien Collées 3:3 eine Antwort. Doch wenige unaufmerksame Minuten brachten die Lahnstädter noch vor dem Seitenwechsel auf die Verliererstraße. Den immer stärkeren aufspielenden Pfälzern glückten innerhalb von fünf Minuten drei Tore durch Lüschen, Schmietenknop und Fuchs zum beruhigenden 6:3. Nach Meurers zweitem Eckentor des Tages zum 4:7 durfte Limburg dann noch einmal kurz Hoffnung schöpfen. Aber Frankenthal machte es clever. Die Gastgeber wussten, dass der Gegner nun in der letzten Viertelstunde mehr kommen musste und spielten ihre großen Stärken eiskalt aus. Die freien Räume nutzten die sich in einen wahren Rausch spielenden Frankenthaler immer wieder zu brandgefährlichen Kontern. Fuchs und drei Mal Knippser Schmietenknop mit seinen Tagestreffern drei bis fünf fegten Limburg noch zweistellig vom Feld. Max Müllers 5:11 per Ecke in der 54. Minute interessierte außer ihm nur noch Statistiker. Die Gutz-Schützlinge müssen nun aufpassen, durch Niederlagen bei den kommenden zwei schweren Auswärtspartien in Ludwigsburg und Nürnberg nicht noch vor der Winterpause wieder in den Abstiegsstrudel zu rutschen. Limburg: David Schneider, Niklas Müller, Lennard Schmitt, Koch, Böckling, Jannis Collée (2 Tore), Julien Collée (2), Max Müller (2), Faustmann (2), Tomas (1), Meurer (3), Polk, Lukas Schmitt, Moritz Müller.rk

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