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Limburger HC unterliegt trotz toller Aufholjagd Favorit Stuttgart mit 3:4

Wolf Wittmund (vorne) erzielte für Stuttgart das 1:0. LHC-Kapitän Laurens Meurer (hinten) steuerte das 1:4 zum 3.4 bei.

Hockey. Der Limburger Hockey-Club hat auch in der vorletzten Partie den Heimfluch nicht besiegt und bleibt in der Feldrunde 2018/19 ohne Sieg im eigenen Stadion. Kämpferisch war dem Schlusslicht der Süd-Gruppe der 2.Bundesliga aber nichts vorzuwerfen. Fast hätten die Lahnstädter im Duell mit dem Tabellenvierten HTC Stuttgarter Kickers einen 0:4-Halbzeitrückstand noch aufgeholt, doch am Ende stand im Albert-Collée-Stadion eine 3:4-Niederlage. Dennoch bekommt der heimische Regionalliga-Absteiger kommenden Sonntag um 14 Uhr im Eduard-Horn-Park sein Endspiel gegen den Mariendorfer HC um den vorletzten Platz. Der Tabellenvorletzte aus Berlin unterlag daheim dem HC Ludwigsburg mit 2:4. So blieb es beim Zwei-Punkte-Rückstand der Hessen, den diese durch einen Heimerfolg am letzten Spieltag noch in einen knappen Vorsprung umwandeln könnten. Die Partie des Limburger HC gegen Stuttgart zeigte allerdings deutlich auf, warum die Lahnstädter den Klassenverbleib in der laufenden Saison nicht schaffen konnten. Der Einsatz stimmte von Anfang an, doch trotz deutlich mehr Spielanteilen blieben die Hausherren in Hälfte eins im gegnerischen Schusskreis viel zu harmlos. Julien Collée vergab leichtfertig eine Riesenmöglichkeit, eine Ecke wurde verstoppt. Was die Schwaben zeigten, war hingegen sehr effektiv. Die Kickers standen hinten sehr sicher und brauchten nur wenige überfallartige Konter, um ohne großen Kraftverbrauch durch Wolf Wittmund (5.) und Vincent Heller (12.) nach der erstem Viertel mit 2:0 und zur Halbzeit durch weitere Treffer von Liam Hermanus (26.) und Henrik Ziemssen (29.) gar 4:0 zu führen. Da die Heimelf von Trainer Dirk Hilpisch im Gegensatz zum Gegner bis dahin einen hohen Kraftaufwand bei sommerlichen Temperaturen betrieben hatte, war zu befürchten, dass die Limburger ähnlich wie Mariendorf am letzten Spieltag (2:9) gegen Stuttgart deutlich untergehen würden. „In der Abwehr waren wir die erste Hälfte katastrophal. Da war das Spiel eigentlich bereits entschieden“, meinte LHC-Kapitän Laurens Meurer sehr selbstkritisch. Trainer Hilpisch machte seinen Jungs in der Hälfte aber noch einmal deutlich klar, dass eine mögliche zweistellige Packung keine Option war.

Gegen Stuttgart war kaum ein Durchkommen in Hälfte 1: Hier klärte Liam Hermanus (M.) vor Julien CollÈe (l.).

So wollten sich die Limburger vor dem eigenen Anhang nicht weiter vorführen lassen. Das 1:4 durch Meurer in der 38. Minute schien nur leichte Ergebniskosmetik zu sein, da sich im dritten Viertel sonst wenig tat. Weitere sieben Minuten in letzten Viertel waren verstrichen, als Phil Kafke durch den zweiten Limburger Treffer sein Team noch einmal aufweckte. Als Max Müller drei Minuten vor Spielschluss gar das 3:4 gelang, war wieder Hoffnung auf wenigstens ein Remis da. Limburg versuchte noch einmal alles, kam auch noch zu einer Schusskreisszene, doch die blieb ungenutzt. Als Laurens Meurer aber erfuhr, dass Mariendorf ebenfalls verloren hatte, atmete er trotz allem Ärger über das Tagesergebnis auf. „Das bleibt jetzt unser letztes großes Ziel, durch einen Sieg über Mariendorf nächste Woche doch noch die rote Laterne abzugeben“, so der LHC-Kapitän. Limburg: Moritz Müller, Lennard Schmitt, Koch, Böckling, Jannis Collée, Julien Collée, Max Müller (1 Tor), Meurer (1), Kafke (1), Lukas Schmitt, Jakob Schneider, Hans Schneider, Kathilu, Lars Schmitt, Bommel, Giedrowicz, Jonas.rk

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