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Limburger HC unterliegt auch in Stuttgart/Neun Punkte fehlen zu Klassenverbleib

Hockey. Der Klassenverbleib rückt für den Limburger Hockey-Club in der 2. Bundesliga Süd in immer weitere Ferne. Die Elf von Trainer Marcus Gutz kehrte Samstag mit einer 2:3(1:3)-Niederlage aus Stuttgart zurück und bleibt auch nach acht Spieltagen sieglos. Der Rückstand auf den voraussichtlich für den Klassenverbleib nötigen drittletzten Platz ist mittlerweile schon auf neun Punkte angewachsen. Es ist oft so, im Sport. Hast Du einen Lauf, gewinnst du die knappen Partien, hast du keinen, verlierst du sie. Das 2:3 in einem den Spielanteilen nach insgesamt ausgeglichenen Spiel des LHC beim HTC Stutgarter Kickers ist ein Paradebeispiel dafür. Ein „dreckiger Sieg“ mit einem Schuss, der irgendwie reingeht, den bräuchte Limburg schnellstens genauso, wie ihn sich Mats Hummels nach der Niederlage der deutschen Fußballer in den Niederlanden wünschte. Dass es schwer ist, wenn das Glück auch an guten Tagen immer auf der Seite der anderen ist, macht sich auch in der Kartenstatistik bemerkbar. So verloren Dominic Böckling und Markus Bäder die Nerven und schwächten ihr Team durch Zeitstrafen für ständiges Reklamieren bei den Unparteiischen in Hälfte ein selbst. Was sollen die Spieler noch machen? Sie mühten sich 60 Minuten ab, spielten gerade in Hälfte zwei couragiert auf und holten auch neun Ecken heraus. Doch so als würde der „Hockeygott“ den LHC dieses Jahr hassen, fehlte wie schon letzten Sonntag gegen Zehlendorf trotz Chancen genug ein Törchen zum Punkt. Die Niederlage lag aber auch am starken Beginn Stuttgarts, der belohnt wurde, als die Schwaben bereits in Minute acht durch Franz Boomes per Strafecke mit 1:0 in Führung gingen. Auch das zweite Viertel ging noch eher an die Hausherren, die durch Wolf Wittmund in der 18. Minute auf 2:0 erhöhen konnten. Danach waren aber die Gäste stärker, doch Stuttgart gelang es, den Vorsprung über 40 Minuten sicher zu verwalten. Das Anrennen der Limburger Jungs wurde in der letzten Minute vor der Halbzeit durch ein Eckentor Benedikt Faustmann zwar belohnt. Doch die Kickers waren eiskalt und hauten wenige Sekunden vor dem Pausenpffif dem Gegner durch Franz Meier noch das 1:3 in die Maschen. Für die Moral Limburgs sicherlich bitter, viel investiert zu haben, dem Remis kurz wieder nahe zu sein und dann gleich wieder einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherhecheln zu müssen. Doch die Gäste gaben sich zum Glück nicht wie beim 1:5 in Nürnberg nach 1:2 auf und spielten die zweite Hälfte Vollgas. Auf einmal wurden die vorher so sicheren Stuttgarter nervös und produzierten zahlreiche Fehler. Limburg kam immer wieder zu Chancen, muss sich aber selbst vorhalten lassen, diese mal wieder nicht genutzt und damit einen durchaus noch möglichen Sieg aus der Hand gegeben zu haben. Erst die neunte und letzte Ecke Limburgs führte zwei Minuten vor dem Ende zum 2:3-Anschlusstreffer. Julien Collées Tor kam einfach zu spät, um die Partie noch drehen zu können. Limburg: Moritz Müller, Koch, Böckling, Faustmann, Julien Collée (1), Schneider, Polk, Jannis Collée, Meurer, Lukas Schmitt, Bäder, Zinsmeister, Kafke, Lars Schmitt, Lennard Schmitt, Peters.rk

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