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Limburger HC muss Samstag zu Aufsteiger TEC Darmstadt/Trainer Gutz will zweiten Sieg

Der Kader des Limburger Hockey-Clubs für die Saison 2018/19: (vorne, v.l.) Julien Collée, Jannis Collée, Moritz Müller, Max Müller, Philipp Koch, (hinten, v.l.) David Schneider, Trainer Marcus Gutz, Hans Schneider, Laurens Meurer, Kay Tomas, Benedikt Faustmann und Mannschaftsarzt Dr. Rolf Walter.

Hockey. Der Limburger Hockey-Club muss im ersten Auswärtsspiel der Hallenrunde 2018/19 in der 2. Bundesliga Süd Samstag um 18 Uhr im Hessen-Derby beim TEC Darmstadt (Berufsschulzentrum) ran. Die Lahnstädter würden natürlich gerne ihre gute Form aus dem Spiel gegen Nürnberg bestätigen und beim Aufsteiger den zweiten Sieg nachlegen. Trainer Marcus Gutz will die drei Punkte, weiß aber auch, dass das in Darmstadt alles andere als ein lockerer Durchmarsch werden wird. Darmstadt war zwar in eigener Halle zum Saisonauftakt gegen Erstligaaufsteiger HC Ludwigsburg 5:13 untergegangen. „Aber das war mir von Anfang an klar, dass Ludwigsburg in der Gruppe der hohe Favorit und nicht der Maßstab für uns ist“, so Gutz. Von daher sei für ihn das Darmstädter  Ergebnis gegen Nürnberg deutlich aussagekräftiger. TEC sei in dieser 6:6 ausgehangenen Partie mit Nürnberg auf Augenhöhe gewesen. Das zeige, dass der Aufsteiger Zweitliganiveau besitze und nicht einfach zu schlagen sei.  Von daher will Marcus Gutz überhaupt nicht die Favoritenrolle übernehmen, sondern einfach, dass sein Team so konzentriert wie gegen Nürnberg weiterspielt und hoffentlich dann auch einen wichtigen Sieg einspielt, um sich frühzeitig vom Tabellenende abzusetzen. „Wir haben in der Hinrunde vier von fünf Partien auswärts“, sagt der LHC-Trainer. Von daher sei es wichtig, im einen oder anderem Spiel schon zu punkten. Denn wenn man zur Saisonhälfte ganz hinten mit drinstehe, habe man zwar noch viel Heimspiele, aber in der Rückrunde dann einen enormen Druck. Marcus Gutz hofft aber, dass bei seiner Mannschaft der Knoten nach der sieglosen Feldrunde endlich geplatzt ist. Das knappe 7:6 nach 1:4-Rückstand gegen Nürnberg habe den Spielern gezeigt, dass es möglich sei, dass sich auch mal das Blatt zu Gunsten Limburgs wende. Das werde seinen Akteuren hoffentlich Auftrieb in folgenden engen Partien geben, am Ende noch mal alles reinzuwerfen. „Klar ist aber auch, dass Darmstadt als Aufsteiger in seiner ersten Saison hochmotiviert ist und auch alles in die Partie hineinschmeißen wird, gerade vor eigenem Publikum“, macht Gutz sich keine Illusionen. Von daher wünscht Limburgs Trainer sich, dass es bis zum Anpfiff so bleibt, dass alle Spieler einsatzfähig sind. Gerade die nach ihren längeren Verletzungen zurückgekehrten Max Müller und Kay Tomas hatten im letzten Spiel aufgetrumpft und für den LHC fünf von sieben Treffern markiert.rk

 

 

 

 
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