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Limburg geht 1:5 in Nürnberg unter/6 Punkte fehlen schon zum rettenden Ufer

Hockey. Der Limburger HC ist Sonntag bei Aufsteiger HG Nürnberg völlig unter die Räder gekommen und hat die Partie nach 1:0-Führung noch 1:5 verloren. Während die vor der Saison ebenfalls als heißer Abstiegskandidat gehandelten Franken nun schon zehn Zähler auf dem Konto haben, bleibt Limburg als einziges Südgruppen-Team der 2. Bundesliga auch nach fünf Spieltagen weiter punktlos. Der Rückstand auf den sicheren viertletzten Platz erhöhte sich durch die weitere Niederlage von drei auf sechs Punkte, da die Konkurrenz hinten munter weiter punktete. Die Zehlendorfer Wespen und die Stuttgarter Kickers schafften Sensationen bei den Meisterschaftsfavoriten SC 1880 Frankfurt und Münchner SC. „Aber solange wir nicht endlich anfangen, selbst zu punkten, brauchen wir gar nicht darauf schauen, was andere Mannschaften machen“, meinte Trainer Gutz frustriert. Dabei sah es in Hälfte eins sah es für Limburg in Nürnberg noch gut aus. Der Gast dominierte spielerisch lange die Partie und ging in der 15. Spielminute durch eine Strafecke von Laurens Meurer verdient mit 1:0 in Führung. „Dann haben wir genügend Chancen, um mindestens 4:0 zu führen“, so der LHC-Trainer. Doch seine Mannschaft nutze sie einfach nicht. Vorne sei gar nichts an diesem Tag zusammengelaufen, kritisiert er. So kam, was oft kommt, wenn man seine Möglichkeiten nicht nutzt. Man wird bestraft. Das 1:1 durch Thomas Mengin kam eine Minute vor Halbzeitpfiff zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Nach Wiederanpfiff kam Nürnberg in der 39. Minute zu einer Ecke, die Cedric Nagl zum 2:1 verwandelte. „Danach war unser Spiel wie abgeschnitten“, berichtete Gutz. Offenbar hatten viele der Spieler die unglückliche Mannheim-Niederlage des Vorsonntags noch nicht verdaut, als der LHC ein 0:4 aufgeholt hatte und dann noch 4.5 in letzter Minute unterlag. Der neuerliche Rückstand in Nürnberg war einfach für die Köpfe der Lahnstädter zuviel. Statt die noch folgenden 22 Minuten konsequent weiterzuspielen, um aus dem leichten Rückstand noch einen wichtigen Sieg zu machen, funktionierte plötzlich in allen Mannschaftsteilen gar nichts mehr. Im Schusskreis wurden dumme Fehler gemacht, die zu weiteren Strafecken der HG führten. Die Hausherren „bedankten“ sich mit Gegentreffern von Luis Zenk und wieder Nagl zum 4:1. Gutz versuchte zwar von der Bank, noch einiges umzustellen und seine Jungs noch einmal zu motivieren. Doch es wurde nichts mehr von dem umgesetzt, was der Trainer sagte. Als die Hessen gegen Ende alles nach vorne warfen, fingen sie sich auch noch einen Konter zum 1:5 ein. „Aber das ist dann auch egal, ob du 1:3 oder 1:5 verlierst“, lautete Gutz´Fazit. Er kann sich nicht erklären, was mit seinem Team los war, denn eigentlich war Limburg als leichter Favorit nach Nürnberg gefahren und hoffnungsfroh, hier die Wende im Abstiegskampf zu schaffen. „Nürnberg war nicht einmal gut, aber wir haben sie ihr Spiel mit Ecken und Kontern aufziehen lassen“, bemängelte nach dem Spiel Limburgs Trainer. Dabei habe er seine Elf genau auf die Taktik eingestellt, die der Gegner dann auch gespielt habe. Seine Spieler wüssten ja selbst nicht, warum sie das letztendlich nach dem Seitenwechsel nichts mehr von dem hätten auf den Platz bringen können, was sie eigentlich könnten. Limburg: Moritz Müller, Koch, Böckling, Faustmann, Julien Collée, Schneider, Polk, Max Müller, Meurer (1 Tor), Lukas Schmitt, Bäder, Zinsmeister, Lars Schmitt, Jannis Collée, Lennard Schmitt, Peters, Jonas.rk

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