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Hadamar fiebert Pokalknaller entgegen

Der Anfang des Abstiegs: Ende Mai 2016 stieg der FSV aus der 2. Bundesliga ab. Inzwischen wurden die Bornheimer in die Regionalliga durchgereicht.   Foto: René Weiss

Der SV Rot-Weiss Hadamar freut sich im Rahmen des diesjährigen Hessenpokal-Achtelfinale am Dienstagabend an der Faulbacher Straße den FSV Frankfurt in Hadamar begrüßen zu können. Anstoß an der Faulbacher Straße ist um 19 Uhr.
Der 1899 gegründete Klub aus dem Stadtteil Bornheim gehört zu den traditionsreichsten Sportvereinen in Hessen.
Der Verein hatte in den letzten Jahren eine sehr bewegte Geschichte. In der Saison 2014/15 spielte der Club vom Bornheimer Hang noch in der 2. Fußball-Bundesliga, in die er im Jahr 2008 von der Regionalliga Süd (vor Einführung der 3. Liga) aufgestiegen war.
Mit einer ununterbrochenen Zugehörigkeit von sieben Spielzeiten gehörte der FSV Frankfurt bis zum Sommer 2016 zu den etablierten Clubs der 2. Liga. Dann folgte der Abstieg in die 3. Bundesliga. Und auch die Drittligasaison 2016/17 konnte nicht erfolgreich gestaltet werden. Im Mai 2017 stand der Abstieg in Regionalliga Südwest fest. Zu dem wirtschaftlichen „Desaster“, der Insolvenz, kam das sportliche dazu, denn nachdem feststand, dass der Club keine Mannschaft für einen sofortigen Wiederaufstieg finanzieren kann, verließen nahezu alle Spieler den Verein, beziehungsweise bekamen keinen neuen Vertrag.
Vom aktuell 21 Spieler umfassenden Kader der Regionalliga-Mannschaft sind 19 Neuzugänge. Ebenfalls neu wurde Trainer Alexander Conrad verpflichtet, der auch in der hiesigen Region bekannte Ex- Profi und Übungsleiter war unter anderem beim RSV Würges und der U23 von Kickers Offenbach als Trainer aktiv.
Sportlich läuft es derzeit noch nicht rund beim FSV Frankfurt. Nach zwölf ausgetragen Spielen in der Regionalliga Südwest liegt das Team mit neun Punkten auf Platz 15 der Tabelle.
Eine Chance also für den SV Hadamar in einem Pokalspiel, in dem es um viel geht, auch wieder gegen einen höherklassigen Gegner zu bestehen. Die tollen Erlebnisse der letzten Hessenpokalsaison, die bekanntlich mit dem Endspiel in Wiesbaden endete, sollten für alle Akteure die dabei waren Anreiz sein in den 90 oder vielleicht auch 120 Minuten alles zu geben, um ins Viertelfinale des lukrativen Wettbewerb ein zu ziehen.
Der Eintritt beträgt 8 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

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