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Aufregung um Laura Siegel

Große Aufregung um die persönliche Bestleistung und den dritten Platz von Laura Siegel beim Wettkampf in Neu Isenburg (wir berichteten). Laura wurde bei den Hessenmeisterschaften zunächst “nur” 3. obwohl sie die beste Weite einer hessischen Athletin hatte und das weil zwei chinesische Weltklassewerferinnen vor ihr gewertet wurden. Auch die Leser regten sich hierüber zu recht auf. Rechtlich war das allerdings nach den geltenden Statuten des HLV alles einwandfrei. Der HLV läßt im Gegensatzu zum DLV auch Ausländer zu den Meisterschaften zu. Das macht ja auch im allgemeinen großen Sinn – da man allerdings auch Studenten, die sich hier nur für kurze Zeit zum Auslandssemester aufhalten auch mit einem Startrecht versah, konnte und durfte man das den Chinessinen, die sich hier für mehrere Monate zum Trainingslager aufhalten, nicht verwehren. Die Statuen waren insofern einwandfrei und die Entscheidung war richtig. Es gab aber nun dennoch eine Wendung nachdem Martin Rumpf als Vizepräsident Leistungssport mit dem chinesischen Trainer Michael Deyhler (ehemals LAndes und Bundestrainer) telefoniert hatte. Beide entschieden zusammen mit dem Verein TV Fränkisch Crumbach, daß die Sportlerinnen rückwirkend außer Wertung gestartet sind und für die Zukunft dies ebenfalls tun, wobei gleichzeitig den Athleten dabei sechs Versuche zugestanden werden – was ansonsten eigentlich nicht üblich wäre.
Laura Siegel vom TuS Weilmünster darf sich also nun nachträglich über den Wimpel Hessenmeisterin 2018 freuen und einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Sportlerkarriere abhaken.
 
– von Martin Rumpf
Kategorie: Leichtathletik

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