SG Weilmünster/Laubuseschbach II – SV Wilsenroth II 1:1 (1:0)
Auf dem Rasen in Laubuseschbach entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie, in der die Heimelf nach rund 15 Minuten nicht unverdient in Führung ging. Der SVW kam zwar immer wieder gefährlich ins letzte Drittel, blieb in den Abschlüssen aber zu harmlos. Lediglich ein aus Gästesicht ausgebliebener Elfmeterpfiff sorgte in der ansonsten ereignisarmen ersten Hälfte noch für Aufregung, als Aytemur im Sechzehner von den Beinen geholt wurde.
Auch nach dem Seitenwechsel spielte sich vieles im Mittelfeld ab. Wilsenroth hielt die Partie jedoch offen und investierte bis zum Schluss. Dieser Einsatz wurde tatsächlich noch belohnt: Mit letzter Kraft zündete Dobischok in der 90. Minute die Rakete und jagte den Ball aus rund 25 Metern zum umjubelten 1:1 ins Netz. Ein später, aber aufgrund des Einsatzes verdienter Punkt für die Zwote.
SG Weilmünster/Laubuseschbach – SV Wilsenroth 2:3 (2:1)
Dem SVW merkte man in der ersten Hälfte die zahlreichen Umstellungen zur Vorwoche deutlich an. Die Abstimmung fehlte, in den Zweikämpfen kam man häufig einen Schritt zu spät. Folgerichtig ging die Heimelf in der 25. Minute in Führung, nachdem Krahnefeld einen Strafstoß zunächst stark parieren konnte, der Nachschuss aber saß. Die Gäste waren vor allem nach Standards gefährlich und antworteten schnell: Jung drückte den Ball in der 28. Minute aus einer ungeordneten Situation zum 1:1 über die Linie. Doch im Gegenzug ging die SG erneut in Führung, als Gergenreider den Ball am langen Pfosten einschoss (29.). So ging es in die Pause.
Nach der Pause arbeitete sich der SVW immer besser in die Partie und erhöhte ab der 60. Minute spürbar den Druck. Die Heimelf wurde nun tief in die eigene Hälfte gedrängt, mehrere gute Chancen der Gäste blieben zunächst ungenutzt. In der 79. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich: Nach starker Vorarbeit von Immel traf Krämer zum 2:2, ehe Kundermann nur fünf Minuten später das Comeback perfekt machte und den Ball zum 2:3 ins Netz legte.
Höchsten Respekt vor den Leistungen der beiden Mannschaften, die die zahlreichen verletzungs- und urlaubsbedingten Ausfälle leidenschaftlich kompensierten.
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von Marius Zabel
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