Limburger HC startet mit Heimspielen gegen Eintracht Frankfurt und Schott Mainz in die Runde

Der Limburger HC 2026: (hintere Reihe v. l.:) Niklas Musgad, Nils Mittler, Maximilian Flick, Anton Schütt, Simeon Schneider, Benedikt Faustmann, Finnjan Dick, Finn Mourik, Max Bommel, Trainer Stefan Döppes; (untere Reihe v. l.:) Christian Kremers, Carl Sietzke, Dominic Böckling, Nils Jonas, Lukas Schmitt, Moritz Nebgen, Lars Schmitt und Ralf Jeuck.Foto: mae

Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) startet mit zwei Heimspielen in die neue Feldrunde der 2. Feldhockey-Regionalliga Süd, Gruppe West. Zum Auftakt empfängt Limburg am Dienstag, 1. September, um 20.30 Uhr den Aufsteiger Eintracht Frankfurt auf der Albert-Collée-Hockeyanlage im Eduard-Horn-Park. Bereits am Samstag, 5. September, folgt um 16 Uhr an gleicher Stelle das Duell mit dem TSV Schott Mainz, der aus der 1. Regionalliga abgestiegen ist.

Gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt geht der LHC als Favorit in die Partie und möchte gleich zum Saisonstart die ersten drei Punkte einfahren.  „Wenn wir die Geduld mitbringen, taktisch diszipliniert zu spielen und uns nicht auf einen unnötigen offenen Schlagabtausch einlassen, bin ich sehr positiv gestimmt“, so Stefan Döppes. Das, obwohl Kapitän Max Bommel als wichtiger Spielmacher verhindert ist. Saisonziel sei es, sich zumindest im Mittelfeld der Tabelle zu bewegen. Als Favoriten auf die Meisterschaft sieht Limburgs Trainer neben SaFo Frankfurt Mainz. Gegen Schott dürfte Limburg daher vor einer deutlich schwierigeren Aufgabe stehen. Allerdings präsentierten sich die Lahnstädter im bisherigen Jahr 2026 ausgesprochen heimstark, sodass möglicherweise auch gegen den favorisierten Absteiger mit Teamgeist  und Willen ein überraschender Punktgewinn möglich ist.

Die Voraussetzungen für eine stabile Saison sind nach Einschätzung des Trainers durchaus gegeben. Limburg verfügt über eine routinierte Abwehr vor dem überragenden Torhüter Nils Jonas. Gleichzeitig haben sich die jüngeren Spieler zuletzt kontinuierlich weiterentwickelt.

Personell hat sich der Kader im Vergleich zur Rückrunde der vergangenen Saison nur wenig verändert. Anton Schütt steht nicht mehr zur Verfügung, da er ein Studium begonnen hat und nicht mehr in Limburg wohnt. Auch Lennard Schmitt, der den LHC im Frühjahr noch unterstützt hatte, wird fehlen. Der Trainer setzt darauf, dass die jungen Spieler ihre Entwicklung fortsetzen. Zudem wird Jelle Mourik wieder zur Verfügung stehen.

Sportlich möchte der LHC insbesondere einen besseren Saisonstart hinlegen als im vergangenen Jahr. Damals standen die Limburger bis zur Winterpause mit null Punkten am Tabellenende und mussten anschließend bis zum letzten Spieltag um den Klassenverbleib kämpfen. Diesmal sollen an den ersten fünf Spieltagen möglichst viele Punkte gesammelt werden, um frühzeitig ein Polster auf die Abstiegsplätze aufzubauen.

Direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib sind vor allem die beiden Aufsteiger Eintracht Frankfurt und Kaiserslautern sowie Bad Kreuznach, das durch mehrere Abgänge geschwächt sein dürfte. Die Mannschaften ab Platz drei schätzt der LHC-Coach weitgehend auf Augenhöhe ein. „Es wird vermutlich wieder ein sehr langer Kampf gegen den Abstieg“, erwartet er.

Die Zahl der Absteiger aus der Limburger Gruppe wird von der Tabellenkonstellation in der 1. Regionalliga abhängen. Je nach Ausgang der Saison können bis zu drei Mannschaften aus der Gruppe West in die Oberliga Hessen absteigen. Umso wichtiger wäre für den LHC ein erfolgreicher Start. rk

 

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