
Nachdem er in den ersten beiden Ferienwochen nochmals trainiert hatte, startete Noah Schiele (M15) erstmals im Rahmen einer Deutschen Meisterschaft im neurenovierten Lorheidestadion in Wattenscheid. Völlig neue Rituale im Vergleich zu sonstigen Sportfesten prägen eine solche Meis-terschaft. Dies schien ihn zu beeindrucken.
Der Samstagnachmittag stand im Zeichen des Dreisprungwettbewerbs. Mit 11,57 m im 1. Versuch konnte er seine tolle Qualifikationsweite von Bad Ems zwar nicht ganz wiederholen, sprang jedoch seine zweitgrößte Weite überhaupt und konnte sich im Vergleich zur Meldeliste um einen Platz auf Rang 12 verbessern.
Am Sonntagvormittag mussten 80 m Hürden gelaufen werden. Aufregung oder fehlende Konzen-tration führten dazu, dass er den Startblock nicht richtig einstellte und deshalb mit 8 statt 7 Schrit-ten zur ersten Hürde lief. Damit war das Rennen leider schon gelaufen, denn so konnte er die Hür-den nur noch „im Hochsprung“ überqueren, statt sie zu überlaufen. Entsprechend verfehlte er mit 11,91 s, seiner schwächsten Laufleistung in diesem Jahr, seine Bestleistung um 51 Hundertstel.
Dennoch war alleine die Qualifikation für die DM schon eine Überraschung und die dort gesam-melten Erfahrungen helfen Noah sicherlich auf seinem weiteren sportlichen Weg.
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Eleonore Schiebel
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