sport 11 stellt die Schiedsrichter-Talente im Kreis Limburg-Weilburg vor – Heute Teil 1

Schiedsrichter der Partie: von links Maxi Gohla TSV Heringen,
L: Malik Kiziltoprak SV-RW Hadamar
M:J an Schubert TuS Lindenholzhausen – Foto: Franz-Josef Blatt
Maximilian Gohla, erst 14 Jahre alt, ist seit August 2025 Schiedsrichter für den TSV Heringen. 
Auf die Frage, was ihn zu diesem tollen Hobby bewegt hat, sagt er: „Mein Vater war in seiner Jugend auch Schiedsrichter und hat immer viel Spannendes davon berichtet. Das hat mich neugierig gemacht und so habe ich mich entschlossen, auch Schiedsrichter zu werden.“
Heute macht ihm das Pfeifen selbst viel Spaß. „Das Beste am Pfeifen für mich ist der Spaß und die Verantwortung auf dem Platz für ein faires Spiel.“
Als besondere Spiele nennt er zunächst sein allererstes in Niederhadamar. In Erinnerung geblieben sind ihm auch seine erste Rote Karte bei JFV Dietkirchen/Offheim gegen Alemannia Nied und sein erster Einsatz als Linienrichter beim FV Biebrich.
Auch in Sachen Persönlichkeit profitiert man von der Schiedsrichtertätigkeit, sagt Maximilian: „Seitdem ich Schiedsrichter bin, habe ich viele neue, interessante Menschen kennengelernt. Mich hat es selbstbewusster und ruhiger gemacht.“ Neben Selbstbewusstsein und Ruhe muss ein Schiri vor allem offen für neues sein, körperlich fit und in Besitz von genügend Durchsetzungsvermögen.
Dass Maximilian dieses Durchsetzungsvermögen besitzt, ist in seinem jungen Alter beeindruckend. Trotzdem will er sich immer weiter steigern und sportlich verbessern. Damit lässt sich gut verbinden, dass er neben dem Pfeifen gerne Joggen geht.
Er sei jetzt seit einem Jahr Schiri, aber kein Spiel sei wie das andere. Deshalb werde das Pfeifen nie langweilig – und sei noch besser, als er es sich vorgestellt habe. Wer Spaß am Fußball habe und gerne Verantwortung übernehmen möchte, sei deshalb als Schiri genau richtig aufgehoben.
Für seine Zukunft als Schiri wünscht sich Maximilian, dass er noch viele interessante Spiele leiten darf und noch lange Spaß daran hat. Das wünschen wir ihm auch!
– von Luca Kloft 

 

Teile diesen Beitrag

Kommentar schreiben