Limburger HC beendet Saison auf Platz fünf/0:5 zum Abschluss gegen Meister Bad Dürkheim

Lars Schmitt (Mitte) und Dominic Böckling (rechts) gaben mit dem LHC alles. Bad Dürkheim war aber die effektivere Mannschaft und siegte klar mit 5:0.

Hockey. Der Limburger Hockey-Club (LHC) hat die Saison in der West-Gruppe der 2. Regionalliga Süd mit einer deutlichen 0:5 (0:2)-Heimniederlage gegen Meister Dürkheimer HC abgeschlossen. Da der Klassenverbleib bereits vor dem letzten Spieltag gesichert war, fiel die Niederlage für die Gastgeber letztlich nicht mehr ins Gewicht. Limburg beendet die Runde auf Rang fünf.

Spannender ging es im Tabellenkeller zu. bad Kreuznach sicherte sich mit einem 4:4 bei SaFo Frankfurt ebenso den Ligaverbleib wie Darmstadt, das Ludwigshafen mit 5:1 besiegte. Neben dem TSV Sachsenhausen muss damit Ludwigshafen den Gang in die Oberliga antreten. In der kommenden Saison bekommt es der LHC neu mit Regionalliga-Absteiger Mainz sowie den Oberliga-Aufsteigern Eintracht Frankfurt und Kaiserslautern zu tun.

Limburgs Trainer Stefan Döppes zog trotz der klaren Niederlage ein positives Saisonfazit: „Wir haben vor dem Start nach der Winterpause hart trainiert und uns dadurch die Punkte in teilweise engen Spielen verdient, die wir im vergangenen Jahr noch verloren hätten.“ Besonders die jungen Spieler hätten sich im Laufe der Saison deutlich weiterentwickelt.

Auch gegen den Meister sah Döppes seine Mannschaft keineswegs chancenlos. „Von den Chancen her hatten wir heute nicht weniger als Bad Dürkheim“, erklärte der Trainer. Lediglich die letzte Konsequenz im Abschluss habe gefehlt. „Wenn wir im ersten Viertel ein oder sogar zwei Tore machen, kann das Spiel auch ganz anders laufen.“

Der Dürkheimer HC habe sich die Meisterschaft jedoch verdient. „Sie haben im Gegensatz zu den anderen Mannschaften der Gruppe 16 gleichwertige Spieler“, lobte Döppes die große Qualität des Kaders. Zudem nutzten die Pfälzer ihre Möglichkeiten konsequent aus. Die Limburger Defensive stand über weite Strecken ordentlich, und Torhüter Nils Jonas zeigte zahlreiche Paraden. Sein einzig größerer Fehler war ein Foulspiel, das einen Siebenmeter zum zwischenzeitlichen 0:4 nach sich zog, als die Begegnung allerdings bereits entschieden war.

Dass der Dürkheimer HC nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel auch im Rückspiel als klarer Favorit antrat, war keine Überraschung. Für Döppes stand am letzten Spieltag vor allem die Spielpraxis seiner jungen Akteure im Vordergrund. Dennoch wollten die Gastgeber die Partie nicht kampflos herschenken und gestalteten das erste Viertel ausgeglichen. Die größte Chance hatte Toni Schütt, der frei auf Dürkheims Torhüter Yannik Schlossarek zulief, den Führungstreffer jedoch verpasste.

Auch im zweiten Viertel hatte Schütt das 1:0 auf dem Schläger. Auf der Gegenseite entschärfte Jonas mehrere Möglichkeiten des Meisters. Zwei Unaufmerksamkeiten in der Defensive kurz vor der Pause brachten Limburg jedoch mit 0:2 in Rückstand und sorgten bereits für eine Vorentscheidung. Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Bad Dürkheim auf 3:0 und profitierte anschließend von seiner größeren Kadertiefe. Die Gäste wirkten frischer und verteidigten ihren Vorsprung souverän.

Limburg stemmte sich zwar weiterhin gegen die Niederlage und hatte auf der anderen Seite Glück, keinen weiteren Treffer nach schnellen Kontern zu kassieren. Durch einen Siebenmeter und einen weiteren Treffer in der Schlussphase stellte der Meister schließlich auf 5:0. Gemessen an den Spielanteilen fiel das Ergebnis allerdings etwas zu hoch aus.

Limburger HC: Jonas, Böckling, Musgad, Schütt, Lukas Schmitt, Kremers, Nebgen, Lars Schmitt, Sietzke, Flick, Moritz Müller, Jeuck, Bommel, Finn Mourik, Mittler, Brand, Predikant, Flick.rk

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