
DM-Norm über 80 m-Hürden geknackt
Max dreimaliger Bronzemedaillengewinner
Noah Schiele (M15), Max Holzhäuser, Oskar Jüngst und Till-Bjarne Thielmann (alle M14) starte-ten erfolgreich bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften U16 in Kaiserslautern.
In seinem 100 m – Vorlauf steigerte Noah seine Bestzeit um 17 Hundertstel auf 12,44 s und quali-fizierte sich als 7. für das Finale, zu dem er jedoch nicht mehr antrat. Im anschließenden 80 m Hür-denlauf debütierte er die Konkurrenz. Mit 11,40 s verbesserte er nicht nur seine Bestzeit um 26 Hundertstel, sondern lief genau die Qualifikationsnorm für die deutschen Jugendmeisterschaften U16 in Wattenscheid und lag genau 6 Zehntel vor dem Zweitplatzierten. Mit dieser Leistung sicher-te er sich den ersten Rheinland-Pfalz-Meistertitel an diesem Tag. Mit der 4 kg Kugel stieß er 11,83 m und landete damit um 3 cm geschlagen auf Platz 4. Im abschließenden Weitsprung sprang er gleich im ersten Versuch 5,66 m, seine ebenfalls zweitbeste Weite überhaupt. Mit 3 weiteren Ver-suchen deutlich über 5 m und dem letzten leider knapp übergetretenen sehr weiten Satz sprang er verdient zum zweiten Mal an diesem Tag als Rheinland-Pfalz-Meister auf die oberste Stufe des Siegerpodests.

Gleich zu Beginn steigerte Max im Vorlauf seine 100 m-Bestzeit auf 13,05 s, leider mit zu starker Windunterstützung. Sofort danach ging es zum Speerwurf. Die technischen Probleme in dieser Disziplin konnte er auch hier nicht ablegen, warf das 600 g schwere Gerät jedoch wieder 2mal über 30 m, mit 30,97 m (Pl. 7) als größter Weite, seiner zweitbesten Weite überhaupt. Wie schon im Speerwurf fehlte ihm auch über 80 m-Hürden die Lockerheit, weil er unbedingt in beiden Diszipli-nen noch die Qualifikation für die süddeutschen Meisterschaften in Kitzingen erreichen wollte. So lief er gegen eine Hürde, rettete sich jedoch mit 13,53 s, seiner ebenfalls zweitbesten Zeit in dieser Disziplin, als Bronzemedaillengewinner ins Ziel. Um diese für ihn riesige Enttäuschung aus dem Kopf zu bekommen, stieg er ohne Vorbereitung sofort in den laufenden Diskuswettkampf am Ende des 2. Versuchs ein. Mit 29,81 m im 4. Versuch konnte er sich auch hier auf Platz 3 vorschieben und die zweite Bronzemedaille gewinnen. Im abschließenden Kugelstoßen wirkte der Hürdenlauf immer noch nach. Aber auch hier konnte er sich mit dem 4 kg Gerät mit für ihn mäßigen 10,51 m auf Platz 3 schieben. So konnte sich die Bilanz mit 3 Bronzemedaillen durchaus sehen lassen.
Till und Oskar hatten riesiges Pech, denn in ihrer stärksten Disziplin, dem 800 m-Lauf, gab es im Ziel keine Zeiten, obwohl die Anzeige beim Zieldurchlauf diese noch anzeigte. So konnten beide erkennen, dass sie für sich wohl neue Bestzeiten gelaufen wären, umso verständlicher ihre Enttäu-schung. Till hatte sich zu Beginn mit dem Speer auf 25,61 m gesteigert und über 80 m Hürden mit 14,55 s Platz 5 erreicht. Oskar lief jeweils auf Platz 7 in 15,41 s über 100 m und 16,02 s über 80 m Hürden ins Ziel.

