
Der SV Rot Weiss Hadamar hat am letzten Spieltag der Verbandsliga Saison 2025/26 den „Matchball“ genutzt, und ist nach 3-jähriger Abstinenz zurück in der Fussball Hessenliga.
Nach dem 4-1 Heimsieg gegen den Türkischen SV Wiesbaden, wurde das Team mit 2 Punkten Vorsprung vor dem Mitkonkurenten TuS Hornau, auch Meister der Verbandliga Hessen Mitte in der Saison 2025/26
Es war alles angerichtet vor diesem letzten und entscheidenden Spieltag, in dem der SV Rot Weiss sein Spiel gewinnen sollte , um ohne Umweg über der Relegation, direkt in die Hessenliag aufsteigen zu können. Das zeitgleich stattfindende Spiel des Tus Hornau gegen die SF Blau Gelb Marburg endete schließlich mit einem 4-4 Remis, sodass nicht einmal das Torverhältnis bzw der in Hessen gültige direkte Vergleich, herangezogen werden musste.
Bevor die 95 Minuten an der „dicken Eiche“ zu Ende waren, musste die Mannschaft von Spielertrainer Maurice Burkhardt allerdings “ Schwerstarbeit“ leisten, um den sehr lange ebenfalls um den Aufstieg mitspielenden TSV Wiesbaden zu besiegen. Wie schon in den Spielen zuvor fest zu stellen war, schenkte auch dieser Gegner, selbst wenn es für ihn nicht mehr um Auf- oder Abstieg ging, ebenso nichts her, und tat alles dafür, den sportlichen Wettbewerb in den Vordergrund seines auftretens zu stellen.
So auch in der Partie am Sonntag, die für den SV Hadamar mit der frühen Führung in der 9.Minute durch Vlado Barbaric , optimal begann . Als die Fürstenstädter versäumten diese bei zahlreichen weiteren guten Gelegenheiten auszubauen, konnte man erahnen, dass das „lange“ 90 Minuten werden würden. Als den gut und eifrig mitspielenden Gästen nach einer abseitsverdächtigen Angriffsaktion durch ihren Torjäger Daniel Rudi fast mit dem Pausenpfiff der 1-1 Ausgleich gelang, ging bei Vielen das „Kopfkino“ an.
Wie gut, dass Vlado Barbaric, auf Vorarbeit von Tolga Demirbas, zwei Minuten nach der Halbzeit, das 2-1 gelang ,welches für etwas mehr Ruhe im Spiel der Heimelf sorgte. Zweimal musste Hadamars Keeper Nemanja Saula in der Folge Schüsse von Daniel Rudi parieren. Danach traf der 2-fache Torschütze Barbaric den Pfosten (55.Min), was nicht beruhigend wirkte. Zehn Minuten später setzte sich Hadamars Thomas Brewer erfolgreich über die rechte Aussenbahn durch , spielte das Leder quer auf Leon Wilki, der aus kürzester Distanz zum 3-1 einschob. Mit dieser 2-Tore Führung im Rücken wuchs mit zunehmender Spieldauer bei den Akteuren und Anhängern des SVH, die Zuversicht und der Gedanke , dass es heute mit dem direkten Aufstieg klappen könnte.
Als der eingewechselte Manuel Dursun, nach Vorarbeit des überraschend ebenfals eingewechselten, lange verletzten Raoul Petak das 4-1 markierte (87.Min), ertönten die ersten Freudengesänge über der Sportanlage.
Als der eingewechselte Manuel Dursun, nach Vorarbeit des überraschend ebenfals eingewechselten, lange verletzten Raoul Petak das 4-1 markierte (87.Min), ertönten die ersten Freudengesänge über der Sportanlage.
Nach einer kurzen Nachspielzeit pfiff der Refere die Partie ab. Die während der gesamten Partie lautstark ünterstützenden Hadamarer Fans „stürmten “ den Platz und stimmten gemeinsam mit den Akteuren und dem Staff Jubelgesänge für den Aufstieg an.
Nach 3-jährigem Bemühen in die Beletage des hessischen Amateurfussballs zurück zu kehren , war es geschafft.
Nun warten auf die Rot Weiss Akteure neue und auch altbekannte Vereine in der Hessenliga. Man darf gespannt sein, wie sich das Team ,dass zu großen Teilen auch in der höheren Liga zusammen bleiben wird, schlägt.
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von Hans Reichwein
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