Der SC Offheim bleibt weiter in starker Form und setzte sich in einem torreichen Heimspiel mit 5:2 gegen den SV Niedernhausen durch. Mit dem Erfolg knackten die Gastgeber zugleich die Marke von 60 Punkten und untermauerten ihre starke Saison.
Die Hausherren legten einen Traumstart hin. Bereits mit der ersten Offensivaktion brachte Dankof den SCO in der 1. Minute mit 1:0 in Führung. Offheim blieb danach voll auf Angriff eingestellt und drängte weiter Richtung Gästetor. Doch auch Niedernhausen zeigte sich unbeeindruckt, spielte mutig nach vorne und erarbeitete sich immer wieder Chancen sowie gefährliche Szenen im Strafraum.
Effektiver blieb jedoch die Heimelf: Dankof schnürte in der 27. Minute seinen Doppelpack und erhöhte auf 2:0. Die Gäste steckten weiterhin nicht auf, kamen zu guten Möglichkeiten, konnten diese aber zunächst nicht nutzen. Kurz vor der Pause sorgte dann der genesene Raphael Schmidt mit einem satten Schuss aus rund 20 Metern für das 3:0 (35.).
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offensiv geprägt. Diesmal erwischte Niedernhausen den besseren Start und verkürzte durch Taibi verdient auf 3:1 (51.). Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nur eine Minute später stellte Schmidt mit einem sehenswert platzierten Kopfball den alten Abstand wieder her – 4:1 (52.).
Auch danach gab sich der Gast keineswegs geschlagen. Niedernhausen machte weiter Druck und wurde nach einem Foulspiel mit einem Strafstoß belohnt, den Santos sicher zum 4:2 verwandelte (62.). In einer intensiven Partie bei sommerlichen Temperaturen schien damit noch einmal Spannung aufzukommen.
Den Schlusspunkt setzte jedoch Offheim: In der 90. Minute traf Leon Pott per Kopf zum 5:2-Endstand und machte den verdienten Heimsieg perfekt.
Fazit
Der SC Offheim überzeugte vor allem mit seiner Offensivkraft und Effizienz vor dem Tor. SV Niedernhausen zeigte trotz der Niederlage Moral, Spielfreude und hielt lange stark dagegen. Am Ende setzte sich jedoch die größere Durchschlagskraft der Gastgeber durch. Offheim bleibt damit auf Erfolgskurs – es läuft.
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von Lorina Freiwald
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