TuS Dietkirchen – Türkischer SV Wiesbaden 2:1 (0:0)

Foto: Franz-Josef Blatt

Aufstellung TuS Dietkirchen: Kohlhepp, Maurer (70. Stahl), Schmidt, Hautzel, Kratz, Leukel, Lahl (77. Steinhauer), Heene (90.+5 Zimmer), Fröhlich, Litzinger, Schneider.

Aufstellung Türkischer SV Wiesbaden: Wieszolek, Yilma, Tahiri Matchikh, Tasdelen, Rude, Deveci, Atanley (77. Mensah), Jaatit, Lamsamri, Göcek (90.+2 Khababa), Qamar (67. Amallah).

Tore: 1:0 Dennis Leukel (69.), 1:1 Ilias Amallah (72.), 2:1 Pascal Heene (90.+4).

SR: Lennard Goronzy

Spielfreude, taktische Disziplin und großer Kampf bis zu letzten Sekunde: Der TuS Dietkirchen hat auch das Heimspiel gegen das Top-Team Türkischer SV Wiesbaden auf dem heimischen Reckenforst gewonnen. Ein Last-Minute-Treffer von Routinier Pascal Heene (90.+4) sicherte den Schwarz-Roten den vierten Sieg im fünften Spiel unter dem neuen Coach Marco Reifenscheidt. Genauso gut, wie die TuS-Bilanz im Jahr 2026, ist derzeit die Stimmung innerhalb der Mannschaft. Davon zeugte auch die schwarz-rote Jubeltraube unmittelbar nach dem Abpfiff. Mit dem erneuten Heimsieg hat der TuS endgültig den Sprung ins Tabellenmittelfeld geschafft und sammelt weiter wichtige Zähler, um sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. In der ersten Spielhälfte erarbeiteten sich die Gäste aus der Landeshauptstadt ein Chancenplus. Erst scheiterte Alim Göcek mit einem Kopfstoß am Aluminium (5.), später erzielte er aus aussichtsreicher Position knapp am Kasten von Marc Kohlhepp vorbei (36.). Auf der. Gegenseite vergab TuS-Offensivakteur Roberto Lahl freistehend die dickste Gelegenheit für seine Farben. Torlos ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel begann der TuS stürmisch, erarbeitete sich Chance um Chance. Insbesondere Dennis Leukel stand immer wieder im Mittelpunkt der Offensivbemühungen des TuS. So auch in der 68. Spielminute, als er im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde, selbst aus elf Metern antrat und den Ball ganz cool in „Panenka“-Manier ins Tor lupfte (69.). Doch der Jubel hielt zunächst nicht lange. Nur drei Minuten später bedienten die Gäste Daniel Rudi mit einem langen Ball. Rudi setzte den mitgelaufenen Ilias Amallah im Sechzehner in Szene, der nur noch einschieben musste: Der Ausgleich. Doch der TuS beweist dieser Tage Nehmerqualitäten, nichts ist mehr zu sehen, von der Mannschaft, die in der Hinrunde nach Rückschlägen auseinanderbrach. Im Gegenteil: Die Elf von Marco Reifenscheidt kämpfte und belohnte sich mit dem Schlusspfiff durch das goldene Tor von Pascal Heenes.

  • von Yannick Wenig  –  mehr Bilder vom Spiel könnt ihr auf der facebook-site von sport 11 sehen – Alle Bilder von Franz-Josef Blatt 

    Foto: Franz-Josef Blatt
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